Nutzlast von zehn Tonnen möglich
Europäische "Super-Rakete" soll doch erst später starten

Der erste Start der leistungsstarken europäischen Trägerrakete Ariane-5 ECA nach ihrem gescheiterten Jungfernflug im Dezember 2002 wird immer weiter hinausgeschoben.

HB PARIS. Zuerst für September vorgesehen, wird die Super-Rakete aus technischen Gründen nicht vor Januar starten, sagte der Generaldirektor der Betreibergesellschaft Arianespace, Jean-Yves Le Gall, am Donnerstag in Paris.

Die Ariane-5 ECA mit einer möglichen Nutzlast von zehn Tonnen soll vor einem Startversuch in allen Bereichen gründlich überprüft worden sein. „Niemand würde es uns verzeihen, wenn wir mit zwei oder drei nicht ganz geklärten Punkten an den Start gingen“, sagte Gall. Unter Raumfahrtexperten hatte es früher geheißen, es gehe dabei unter anderem auch um ein neues Betankungssystem auf der Startrampe.

Bei dem Erststart der neuen Ariane-5 ECA hatte das Haupttriebwerk versagt. Nach der neuen Verschiebung soll zuerst am 10. Dezember eine normale Ariane-5 den Militärsatelliten Helios zur Umlaufbahn bringen. Im kommenden Jahr sind laut Gall dann insgesamt sechs Starts vorgesehen.

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