International

_

Obama dabei: Nächster G20-Gipfel findet in London statt

Der nächste G20-Weltfinanzgipfel findet am 2. April 2009 in London statt – dann auch mit Beteiligung des designierten US-Präsidenten Barack Obama. Das Datum gab der britische Premierminister Gordon Brown am Mittwoch im Unterhaus in London bekannt.

HB LONDON. Brown habe sich darauf mit den internationalen Partnern und dem derzeitigen Vorsitzenden der G8-Staaten, dem japanischen Premier Taro Aso, geeinigt. An dem Treffen der 20 führenden Industriestaaten und Schwellenländer nehme voraussichtlich auch der künftige US-Präsident Barack Obama teil.

Anzeige

Auf dem Gipfel sollten die „großen Fragen“, wie in der Finanzkrise weiter vorzugehen ist, diskutiert werden, sagte Brown. Das erste G20- Treffen zur Finanzkrise fand Mitte November in Washington statt. Daran hatte Obama noch nicht teilgenommen. In Washington war vereinbart worden, sich nach dem Amtsantritt Obamas in Großbritannien zu treffen, jedoch war noch kein genaues Datum genannt worden.

Bei dem Treffen in Washington hatten sich die Staats- und Regierungschefs auf Leitlinien geeinigt: Darunter auf mehr Transparenz und Verantwortlichkeit auf dem Finanzmarkt, die strengere Regulierung von Ratingagenturen sowie verstärkte internationale Zusammenarbeit und die Reform internationaler Finanzinstitutionen. Die Maßnahmen sollten im Detail bis zum Gipfel in London ausgearbeitet werden.

Die G20-Länder hatten dabei erklärt, sich nun regelmäßig zu treffen. Bislang kamen die G20-Mitglieder lediglich auf Ebene von Fachministern zusammen. Sie repräsentiert rund 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.

Die G20 steht für einen Zusammenschluss von Finanzministern und Zentralbank-Präsidenten. Hier sind im Gegensatz zur G8 (USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Russland) auch Schwellenländer vertreten, darunter Brasilien, Indien und China.

  • Die aktuellen Top-Themen
Alternative für Deutschland: Was wäre, wenn die AfD regiert?

Was wäre, wenn die AfD regiert?

Die AfD will ihren Siegeszug fortsetzen und in den Hamburger Senat einziehen. Die Chancen stehen gut. Vielleicht sitzt sie sogar eines Tages auf der Regierungsbank. Was dann? Eine nicht ganz ernst gemeinte Betrachtung.

Schiitische Milizen: Iran will Libanon und Hisbollah unterstützen

Iran will Libanon und Hisbollah unterstützen

Die komplexen Verflechtungen im Nahen Osten spitzen sich zu. Das iranische Regime sagt der schiitischen Hisbollah-Miliz Unterstützung zu. Damit könnte sie auch den syrischen Präsidenten Assad stärken.

Verzögerung befürchtet: EU uneins über Finanztransaktionssteuer

EU uneins über Finanztransaktionssteuer

Widerstand gegen die EU-Kommission: Paris und Rom rücken von den Plänen der Behörde zur Umsetzung der Finanztransaktionssteuer ab. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble fürchtet eine Verzögerung.

  • Konjunkturtermine
Konjunkturtermine: Wochenvorschau

Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse und Indikatoren in Europa und International