Obama-Rede in Estland
Ick bin ein Tallinner

Bei seiner Rede in der estnischen Hauptstadt Tallinn versichert US-Präsident Obama dem Land, dass es „nie allein stehen“ werde. Er richtet sich an Putin und will auch „zusätzliche US-Luftwaffeneinheiten“ schicken.
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US-Präsident Barack Obama hat den Nato-Partnern im Baltikum den unerschütterlichen Beistand der USA versprochen. „Er ist unzerbrechlich, er ist felsenfest und er ist ewig. Und Estland wird niemals allein dastehen“, sagte Obama am Mittwoch in der estnischen Hauptstadt Tallinn. Vor dem Hintergrund der schwelenden Ukrainekrise sicherte er auch den beiden anderen baltischen Staaten Lettland und Litauen Bündnistreue zu: „Die Verteidigung von Tallinn, Riga und Vilnius ist genauso wichtig wie die Verteidigung von Berlin, Paris und London“. Das Baltikum grenzt an Russland.

Obama kündigte die Entsendung weiterer Soldaten der US-Luftwaffe und Flugzeuge ins Baltikum an. Diese sollen zu Übungszwecken am estnischen Militärstützpunkt Ämari stationiert werden, sagte er nach einem Treffen mit Estlands Präsident Toomas Hendrik Ilves. Zahlen nannte er nicht. Der Kongress in Washington muss dem Schritt allerdings noch zustimmen.

„Dies ist eine wichtige Entscheidung für unsere nationale Verteidigung und es erhöht die Präsenz unserer Verbündeten in Estland“, erklärte der estnische Regierungschef Taavi Rõivas nach seinem Treffen mit Obama. Von den rund 600 Soldaten, die das Pentagon im April nach Polen und in die baltischen Länder beorderte, sind bereits 150 in Estland stationiert.

„Ihr Besuch sendet eine starke Botschaft“, sagte Ilves an die Adresse seines Gastes. Die Sicherheitslage in der Region habe sich durch das russische Vorgehen komplett verändert.

Die ehemaligen Sowjetstaaten Estland, Lettland und Litauen sorgen sich, dass Russland nach der Intervention in der Ukraine nun auch ihre eigenen Landesgrenzen ins Visier nehmen könnte. „Ihr habt Eure Unabhängigkeit zuvor schon einmal verloren. Mit der Nato werdet ihr sie nie wieder verlieren“, versprach Obama.

Gemeinsam trafen die beiden Präsidenten mit den Staatschefs der beiden Nachbarländer Lettland und Litauen zusammen. „Die anhaltende militärische Aggression gegen die Ukraine ist nicht nur eine Bedrohung für das Überleben der Ukraine, sondern auch für unsere Sicherheit“, sagte die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite. „Die Nato muss alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der baltischen Länder zu gewährleisten und die russische Aggression in Europa zu stoppen.“

„Wir würden gerne so lange wie notwendig US-Truppen und Ausrüstung in Lettland sehen“, sagte der lettische Präsident Andris Berzins. Zudem sollten sich die baltischen Staatschefs mindestens einmal pro Jahr mit ihrem US-Amtskollegen beraten, sagte er.

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  • Etwas mehr Hochachtung von Leuten wie Arafath, Begin und Obama. Hab ich jetzt noch einen Verbrecher vergessen?

  • Naja, der ferne Hegemon ist einem lieber als der nahe. Da geht es den Menschen wie den Leuten. Nur sollten die Balten aufpassen, dass sie mit ihrer historisch nachvollziehbaren aber aktuell überzogenen (oder zur allgemeinen Panikmache aufgesetzten?) Russland-Paranoia keine selbsterfüllende Prophezeiung schaffen. Den Amis käme das gelegen aber für Europa ist das ebenso überflüssig wie schlecht.

  • ich kann den Typ nicht mehr sehen. Und es dauert noch 2 jahre bis er endlich weg ist. Einfach zum Kotzen......

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