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03.01.2009 
US-Konjunkturprogramm

Obamas "Ziel Nummer eins"

Langsam wird es ernst. Der künftige US-Präsident Barack bereitet sich auf die Übernahme des Amtes vor. Vorrangig ist das Thema Wirtschaftskrise. Erste Umrisse seiner Pläne zur Wiederbelebung der US-Konjunktur hat Obama jetzt vorgestellt.

Der künftige US-Präsident Barack Obama. Foto: apLupe

Der künftige US-Präsident Barack Obama. Foto: ap

HB WASHINGTON. Neben einem Programm zur kurzfristigen Schaffung von Jobs müssten langfristig Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden, sagte Obama am Samstag in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache. Volkswirte aller politischen Lager seien sich einig, dass jetzt schnelles und mutiges Handeln gefordert sei. Andernfalls drohe eine noch tiefere Rezession - verbunden mit einer zweistelligen Arbeitslosenquote.

"Ziel Nummer eins" ist es Obama zufolge, drei Millionen Jobs zu schaffen, rund 80 Prozent davon im Privatsektor. "Um die Leute heute wieder in Arbeit zu bringen und morgen unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl zu verringern, müssen wir die erneuerbaren Energien um das Doppelte ausbauen und die öffentlichen Gebäude energieeffizient renovieren", betonte Obama. Langfristig seien Investitionen nötig, um das Straßennetz zu erneuern, Schulen zu modernisieren und das Gesundheitssystem auf Vordermann zu bringen. Geplant seien auch Steuererleichterungen für rund 95 Prozent der US-Arbeitnehmer.

Gleich nach seinem Umzug nach Washington will Obama von Montag an mit führenden Kongress-Vertretern die Modalitäten für sein Konjunkturpaket festlegen. Das Volumen der Konjunkturmaßnahmen wird von US-Medien auf rund 850 Milliarden Dollar (gut 610 Milliarden Euro) geschätzt.

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