Obschon Besserung in Deutschland
OECD sagt Eurozone Rekordarbeitslosigkeit voraus

Auf dem Arbeitsmarkt hatte Deutschland schon schlechtere Zeiten. Die Zahlen geben Grund zur Freude. Doch europaweit sorgen neue Zahlen für Sorgenfalten. Vor allem die Jugendlichen werden zu einem schwerwiegenden Problem.
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ParisDie Arbeitslosigkeit in der Eurozone dürfte Ende 2014 auf einen Rekordwert steigen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sagt der Eurozone in ihrem am Dienstag in Paris vorgestellten Beschäftigungsausblick bis Ende kommenden Jahres eine Arbeitslosenquote von 12,3 Prozent voraus. Das wäre ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkt gegenüber Mai 2013.

Die Lage ist von Land zu Land aber höchst unterschiedlich: Während die Quote in Deutschland von 5,3 Prozent im Mai auf unter fünf Prozent sinken soll, dürfte sie in eineinhalb Jahren in Spanien und Griechenland fast 28 Prozent erreichen. In Frankreich wird sie laut OECD 11,2 Prozent und in Italien rund 12,5 Prozent betragen. Die USA werden demnach hingegen ähnlich wie Deutschland ihre Arbeitslosigkeit senken können, von 7,6 Prozent auf unter sieben Prozent.

In Deutschland erwartet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nach Angaben vom Dienstag in Paris eine leichte Verbesserung von 5,3 Prozent im Mai 2013 auf 4,7 Prozent. Ein großes Plus auf dem deutschen Arbeitsmarkt sieht OECD-Chef Gurría in der engen Verbindung von Regierung, Arbeitgebern und Gewerkschaften.

Gleichzeitig spricht der Bericht von den „inzwischen strengsten Bestimmungen für reguläre Beschäftigungsverhältnisse in der OECD“. Während der Finanzkrise könnten diese Regelungen für den Erhalt von Arbeitsplätzen gesorgt haben, nimmt die OECD an. „Allerdings besteht die Gefahr, dass sie die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands verringern.“

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OECD sagt Eurozone Rekordarbeitslosigkeit voraus

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Eine „soziale Tragödie“

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  • Sie haben sich die Frage schon selbst beantwortet!
    Europa soll vernichtet werden!

  • Bei der alles zerstörenden EU-Politik eine hohe Arbeitslosigkeit voraus zu sagen, ist wohl kein Kunststück.

    Man fragt sich allerdings, wieso eine solche den Wohlstand Europas vernichtende Politik überhaupt gemacht wird?!

    Dummheit der verschrobenen Politbonzen alleine reicht da wohl nicht aus zu unterstellen! Sie müssen schon eine gewisse perfide Gemeingefährlichkeit anerkannt bekommen!

  • Gut in Deutschland sind nur die armseligen Leih (Unterarbeiter) der SPD. Verachtete und für die Löhne von Stammbelegschaften unersätzliche Billigheimer die den Laden BRD noch zu einem Praktiker werden lassen. Die Stammbelegschaft, dein Todfeind und Blutsauger am Arbeitsplatz. Der Sklaventreiber mit seinen 30% und die verteilten Milliarden. Ja wir Deutschen müssen zusammenhalten, so wie in den Foren...

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