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"Occupy DC": Die Protestwelle erreicht die US-Hauptstadt

Die Bewegung „Occupy Wall Street“ hat bereits 150 US-Städte erreicht, am Donnerstag legten die Demonstranten auch in Washington los. Kurz zuvor hatte ihnen Präsident Obama einen großen Gefallen getan.

WashingtonImmerhin, technisch sind sie in Washington weiter. Während die Aktivisten von „Occupy Wall Street“ am New Yorker Zuccotti Park von einer Mauer herab sprechen und kaum zu hören sind, haben sie in der Hauptstadt eine Bühne und ein Mikrofon mit großen Lautsprechern. Und so können sie ihren Schlachtruf über die ausladende Pennsylvania Avenue schallen lassen: „Wir sind die 99 Prozent“.

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Die Bewegung ist nun auch in Washington angekommen. Am Donnerstag zogen hunderte Demonstranten unter dem Motto „Occupy DC“ bei strahlendem Sonnenschein trommelnd, tanzend und im Chor rufend durch die Stadt. Ihr Weg führte sie von ihrem Versammlungsplatz auf der Freedom Plaza  über das Weiße Haus, die Handelskammer und zurück. Auch für die nächsten Tage sind in der Hauptstadt Aktionen geplant.

Menschen formen eine "99%" auf dem Freedom Plaza in Washington, DC. Quelle: AFP
Menschen formen eine "99%" auf dem Freedom Plaza in Washington, DC. Quelle: AFP

Nur Stunden bevor der Protestmarsch begann, hatte „Occupy Wall Street“ einen wichtigen Durchbruch erzielt: US-Präsident Barack Obama äußerte sich erstmals öffentlich über ihre Proteste.

Mehr noch, er zeigte sogar Verständnis. Die Bewegung drücke aus, „was viele Menschen über unser Finanzsystem denken“, sagte Obama bei einer Pressekonferenz, bei der eigentlich um seine Job-Gesetze ging. Die Leute seien frustriert, dass die Finanzkrise derart harte Folgen für ihr normales Leben habe. „Die Menschen verstehen, dass nicht jeder in diesem Land die Regeln befolgt, und sehen in der Wall Street ein Beispiel dafür“, so der Präsident.

Auf Nachfrage sagte Obama, er habe von der Bewegung „gehört und sie im Fernsehen gesehen“. Beim Namen nannte er sie nicht, doch er ging auf eines ihrer Hauptthemen ein – die Kritik an den Banken. So forderte Obama die Institute dazu auf, sich stärker ihrem Kerngeschäft zu widmen. „Wenn du ein Banker bist, solltest du Unternehmen und Individuen helfen“, so der Präsident. Es müsse einen Wettbewerb um die besten Serviceleistungen geben, „nicht um versteckte Gebühren oder Derivate, die keiner versteht und die die Wirtschaft gefährden“.

  • 07.10.2011, 13:07 UhrAnonymer Benutzer: Robby

    Sie machen es sich zu einfach! Die ersten 2 Jahre hatten die Demokraten die Mehrheit sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus. Tatsache ist, das Obama aus seinen Möglichkeiten nichts gemacht hat.

  • 07.10.2011, 11:44 UhrAnonymer Benutzer: Euyonimus

    Das Militär in USA steht schon bei Fuß, um bei ausufernden Protestbewegungen einzugreifen.

    Sandra Navidi von Beyond Global:

    "Man bereitet sich vor und wird hart durchgreifen"

    DAS Video zum Gespräch (heute morgen auf n-tv gesendet)
    :
    http://www.n-tv.de/mediathek/sendungen/navidi/Man-wird-hart-durchgreifen-article4472636.html

  • 07.10.2011, 10:25 UhrAnonymer Benutzer: Contra_Merkel

    Wo bleibt die " Occupy Wall Street " Bewegung
    in Deutschland ?

    Diese Chance muß sofort ergriffen werden bevor das Feuer
    erlischt .

    Wo sind die Profis die Aktionen ins Land tragen u. die Bevölkerung aktiviert !

    Eine einmalige Chance für Deutschland den Blutsaugern
    den Kopf abzuschlagen !!!!!!!!!!!!!!!!!!

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