Öffnung der IT-Märkte
Juncker will digitalen Binnenmarkt

Bei einem Treffen mit den Staatschefs Angela Merkel und Francois Hollande sprach sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gegen die erhebliche Abschottung der IT- und Telekom-Märkte in der EU aus.
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BerlinEU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker dringt auf eine Öffnung der nationalen Märkte für Informationstechnologie (IT) innerhalb Europas. Die Europäische Union (EU) müsse endlich einen digitalen Binnenmarkt verwirklichen, sagte Juncker am Montag in Berlin vor einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Francois Hollande und europäischen Großunternehmen zum Thema Digitalisierung.

Mit seinem Appell wandte Juncker sich gegen die immer noch erhebliche Abschottung der IT- und Telekom-Märkte in den 28 EU-Staaten. Ein digitler Binnenmarkt könnte das Wirtschaftswachstum in der EU ankurbeln, sagte er weiter. Die EU-Kommission werde Ende des Jahres erste Gesetzesvorhaben auf den Weg bringen.

Auch Merkel und Hollande betonten die Bedeutung des Sektors für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie.

Ein weiteres Thema des Gesprächs mit den Unternehmen solle die Frage sein, wie diese zum Erreichen der europäischen Klimaschutzziele beitragen könnten, sagte Hollande. Er organisiert im Dezember die internationale Klimaschutzkonferenz in Paris.

Unklar blieb, ob Merkel, Hollande und Juncker am Abend auch noch zu einem Gespräch zum Thema Griechenland zusammenkommen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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