Öl-Pipeline in Flammen
Irakischer Sicherheitschef bei Anschlag getötet

Der hochrangige Berater und Sicherheitschef der irakischen Ölgesellschaft Nord, Ghasi Talabani, ist am Mittwoch bei einem Attentat im nordirakischen Kirkuk getötet worden.

HB KIRKUK. Die Bewaffneten hätten mit automatischen Waffen das Feuer auf das Fahrzeug des Beraters Ghasi Talabani eröffnet, als er auf dem Weg zur Arbeit gewesen sei, teilte die Polizei mit. Talabani sei getötet, sein Fahrer schwer verletzt worden. Die North Oil Company beutet die nordirakischen Ölfelder aus. Zu Talabanis Aufgaben gehörte die Sicherheit der Infrastruktur der nordirakischen Ölindustrie.

Wegen mehrerer Sabotageakte in den vergangenen Tagen ist der Ölexport von den südlichen Feldern vollständig zum Erliegen gekommen. Auch im Norden sind Pipelines nach Anschlägen geschlossen. Die Gewalt hat am Markt die Sorgen verstärkt, Extremisten griffen zunehmend die Ölindustrie im Nahen Osten an und beeinträchtigten damit die Ölversorgung. Nach den jüngsten Anschlägen legte der Preis für ein Barrel (rund 159 Liter) an den internationalen Märkten weiter zu. Am Mittwoch wurde ein Barrel der führenden Nordsee-Sorte Brent um 29 Cent teurer mit 35,32 Dollar gehandelt.

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