International
Öl-Pipeline in Südirak geschlossen

Wegen der Gefahr eines Anschlags hält der Irak seine Haupt-Pipeline im Süden des Landes geschlossen.

HB BAGDAD. Vertreter der Ölgesellschaft Southern Oil Co wiesen am Sonntag Medienberichte als falsch zurück, wonach die Pipeline geöffnet worden und der Öldurchfluss wieder normal sei. „Die Situation ist unverändert. Nur die Sekundär-Export-Pipeline arbeitet“, sagte ein Firmenvertreter.

Als Reaktion gegen die US-Offensive in Nadschaf haben Anhänger des radikalen Schiiten-Predigers Moktada Al-Sadrs wiederholt mit Anschlägen auf die Ölindustrie im Süden des Landes gedroht. Durch einen Anschlag auf die Haupt-Pipeline am 9. August waren die Ölausfuhren des Irak auf etwa eine Million Barrel (Barrel = knapp 159 Liter) halbiert worden. Die Ölsorte Basra Light aus den südlichen Ölvorkommen des Landes wird seitdem durch die Sekundär-Pipeline zu den Verladeterminals vor der Küste im Golf gepumpt. Die größere Leitung hat eine Kapazität von 1,5 Millionen, die kleinere von einer Million Barrel täglich.

Wegen mehrerer Anschläge ist auch die Pipeline im Norden, die die Ölfelder in der Region um die Stadt Kirkuk mit dem türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan verbindet, seit Beginn der von den USA geführten Invasion im Irak zumeist gesperrt.

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