Österreich
FPÖ pocht auf Posten des Innenministers

Die Rechtspopulisten in Österreich wollen in einer neuen Regierung den Innenminister stellen – allerdings nicht mit aller Macht. Die FPÖ wolle sich vor allem treu bleiben. Und zur Not in die Opposition gehen.
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WienDer Chef der Rechtspopulisten in Österreich, Heinz-Christian Strache, hat bekräftigt, dass die FPÖ in einer neuen Regierung den Innenminister stellen will. Als „die einzige Sicherheitspartei“ müsse die FPÖ diesen Posten besetzen, sagte Strache am Dienstag vor Beginn einer Präsidiumssitzung in Wien. „Ziel ist es, in einer Regierung unsere Inhalte durchzusetzen“, fügte der Wiener hinzu. Sollten die Koalitionsverhandlungen nicht zum gewünschten Ergebnis kommen, wolle die FPÖ ihre Verantwortung in der Opposition leben. Die Partei werde sich selbst treu bleiben, sagte Strache.

Auf die Frage, mit welcher Koalitionspartei die freiheitlichen Inhalte leichter umsetzbar seien, wollte sich Strache nicht äußern. Die konservative ÖVP siegte am Sonntag nach der jüngsten Hochrechnung mit 31,6 Prozent. Die sozialdemokratische SPÖ kam mit 26,9 Prozent auf Platz zwei, knapp dahinter landete die FPÖ mit 26 Prozent.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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