Österreich nach den Europawahlen
Haider will nicht zurück in den FPÖ-Vorsitz

Jörg Haider will nicht wieder in den Vorsitz der FPÖ zurück. Der österreiche Rechtspopulist reagiert damit auf Forderungen mehrerer FPÖ-Landesparteichefs, die ihn nach der Wahlschlappe bei den Europawahlen gerne wieder an der Parteispitze sähen. Auch über ein Ende der Koalition mit der konservativen Volkspartei ÖVP wird inzwischen laut nachgedacht.

HB WIEN. „Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es keine Neuauflage meiner Bundesparteiobmannschaft geben“, sagte Haider am Dienstag in Klagenfurt. Gleichzeitig sprach sich der Kärntner Landeshauptmann (Ministerpräsident) gegen einen Austritt der FPÖ aus der Regierung aus.

Die FPÖ hatte am Sonntag drei von vier Wählern verloren und war mit 6,3 Prozent auf Platz fünf in der Wählergunst gefallen. In der Folge hatten mehrere Landesparteichefs die Rückkehr Haiders an die Parteispitze gefordert und laut über ein Ende der Koalition mit der konservativen Volkspartei (ÖVP) von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel nachgedacht. Ungeachtet der Absage Haiders könnten beim Parteivorstand am Dienstagabend in Wien personelle Änderungen in der FPÖ-Führung beschlossen werden.

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