Offenbar kein schneller Militärschlag Assad-Regime gewinnt Zeit

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Briten wollen offenbar auf Inspektoren warten

London bereitet Militärangriff vor

Aus Sicht von Merkel und Cameron ist der „flächendeckende Einsatz von Giftgas gegen die syrische Zivilbevölkerung“ inzwischen hinreichend belegt. „Und: Das syrische Regime verfügt über die entsprechenden Kampfstoffe, das Know-how zu dessen Einsatz und die Träger für dessen Ausbringung.“

Die Kanzlerin begrüßte die britische Initiative für eine Syrien-Resolution. „Beide hoffen, dass kein Mitglied des Sicherheitsrates vor diesem Verbrechen an der Menschheit die Augen verschließen wird und dass entsprechende Konsequenzen beschlossen werden“, erklärte Seibert.

Merkel hatte zuvor betont, dass etwaige Syrien-Maßnahmen von den Vereinten Nationen (UN) beschlossen werden müssen. „Das gehört in den UN-Sicherheitsrat“, sagte Regierungssprecher Seibert.

Die britische Regierung will offenbar nicht militärisch eingreifen, bevor die Prüfungsergebnisse der Inspektoren vorliegen. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Beschlussvorlage des Kabinetts für das britische Unterhaus vor, über die am Donnerstag abgestimmt werden soll. Es wird erwartet, dass Premierminister David Cameron die Abgeordneten um Zustimmung für gezielte Militärangriffe in dem Bürgerkriegsland bittet. Die USA hatten zuvor betont, die syrische Regierung dürfe sich nicht hinter dem Widerstand Russlands verstecken.

Die Vereinigten Staaten erwägen Angriffe mit Marschflugkörpern gegen syrische Ziele. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass sie einen Militärschlag mit Großbritannien und Frankreich abstimmen. Zudem fordern viele westliche Staaten UN-Beratungen im Vorfeld.

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Syrien beschuldigt die Rebellen
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