OPCW
Friedensnobelpreis an Chemiewaffen-Kontrolleure

Der Friedensnobelpreis 2013 geht an die Mitarbeiter von OPCW – einer Organisation für das Verbot von Chemiewaffen mit Sitz in Den Haag. Derzeit beschäftigen sich die Inspektoren mit Assads Chemiewaffen-Arsenal in Syrien.
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OsloEine Organisation erhält in diesem Jahr den Friedensnobelpreis. Wie die Jury bekanntgab, geht die Auszeichnung an die Uno-Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) mit Sitz in Den Haag. Deren Mitarbeiter sind für die Umsetzung der Chemiewaffenkonvention aus dem Jahr 1997 zuständig. Sie sollen die Chemiewaffenbestände der Vertragsstaaten überprüfen und deren Vernichtung kontrollieren. Seit ihrer Gründung hat die OPCW nach eigenen Angaben etwa 80 Prozent der bekannten Chemiewaffen-Vorräte vernichten können.

Bislang hat die Organisation 189 Mitgliedsstaaten – Syrien soll am kommenden Montag 190. Mitglied werden. Dort sind die Chemiewaffen-Kontrolleure derzeit unterwegs, um Lager aufzusuchen und die Vernichtung der Waffen einzuleiten. Jüngst teilte die Organisation mit, ihre Inspekteure hätten bislang drei Chemiewaffen-Standorte überprüft. Die Kontrolleure halten sich in Syrien auf, um das Giftgasarsenal des Landes zu zerstören. Die syrischen Behörden seien bisher „recht kooperativ“, hatte die OPCW gemeldet. Bislang komme die Erfassung und Vernichtung der syrischen Chemiewaffen gut voran, so dass ein Abschluss bis Mitte 2014 realistisch erscheine.

Wie der Vorsitzende des norwegischen Nobel-Kommitees, der frühere Ministerpräsident Thorbjörn Jagland, erklärte, sei die OPCW „ein Instrument, um die Krise in Syrien zu lösen“. Er betonte, dass die OPCW bereits vor dem 1. April, dem Meldeschluss für alle Kandidaten, als Kandidat vorgeschlagen worden ist. „Wir hatten sie bereits auf dem Tisch“. In der Begründung heißt es, dass „die Chemiewaffenkonvention und die Arbeit der OPCW den Einsatz von chemischen Waffen zu einem völkerrechtlichen Tabu gemacht haben“.

Jagland unterstrich, dass die OPCW den Friedensnobelpreis nicht wegen der aktuellen Syrienkrise bekommen hat, sondern wegen ihrer langjährigen Arbeit. „Entwaffnung spielt in Alfred Nobels Willen eine wichtige Rolle“, sagte Jagland in der Begründung aus. Das norwegische Nobelkomitee habe mit zahlreichen Preisen den Bedarf unterstrichen, Nuklearwaffen zu vernichten. „Mit diesem Preis an die OPCW will das Komitee zur Zerstörung von Chemiewaffen beitragen.“ Aktuelle Ereignisse in Syrien, wo Chemiewaffen erneut genutzt wurden, hätten das Bedürfnis unterstrichen, die Bemühungen, solche Waffen zu zerstören, zu erhöhen, führte das Nobelkomitee aus.

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  • O-Ton Handelsblatt
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    Länder wollen neuen NPD-Verbotsantrag einreichen
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    In einem Rechtsstaat hätte ein solcher Antrag keinerlei Aussicht auf Erfolg.

    In einem Unrechtsstaat, in dem das Bundesvefassungsbruchgericht nach Bedarf neue Rechtsdoktrinen erfindet um eine Vereinbarkeit von Sondergesetzen mit dem Grundgesetz herbeizuphantasieren ist aber alles möglich.

    +++

    O-Ton Oliver Stock
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    Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen.
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    Sicher ist aus diesem Grund die Kommentarfunktion im entsprechenden Artikel abgeschaltet.

    Selten so gelacht.

    +++

    Für die Errichtung einer freiheitlich-demokratischen Ordnung in Deutschland!

    Vorwärts mit der NPD!

  • Was hat das pakistanische Mädchen für den Frieden geleistet?
    Da gibt es ganz andere , die gelitten haben und nicht aufgeben, nur weil dieses Mädchen gut vermarktet wird, sollte es einen Preis bekommen.

  • Warum nicht an Putin?
    Er hat sich für den Frieden eingesetzt.
    Die anderen Herrschaften, führen nur aus, was Putin in die Wege geleitet hat.

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