Opferzahl unklar
Eingeborenenstämme haben Flutkatastrophe überlebt

Die indische Küstenwache hat bestätigt, dass die Eingeborenenstämme auf den Andamanen und den Nikobaren die vom Seebeben ausgelöste Katastrophe überlebt haben.

HB BERLIN. Die verheerende Flutwelle in Indien hat entgegen ersten Befürchtungen die isoliert lebenden Eingeborenenstämme auf den Andamanen und Nikobaren offenbar nicht ausgelöscht. Laut dem Chef der Küstenwache befinden sich die exotischen Stämme in Sicherheit. Das hätten Hubschrauber- und Marineeinsätze bestätigt.

Die als feindselig geltenden Sentinelesen, die ihre Insel nie verlassen, sollen indischen Zeitungsberichten zufolge einen Hubschrauber mit Pfeilen beschossen haben. Der Angriff sei das sicherste Zeichen gewesen, dass der Stamm die Flutwelle überlebt habe.

Befürchtet worden war, dass die Flutkatastrophe vom Sonntag einige der sechs Stämme ausgelöscht haben könnte. Unklar ist bislang, wie viele Opfer die Stämme zu beklagen haben. Die Stämme der Großen Andamanesen umfassten vor der Flutwelle nur rund 40 Angehörige. Zu den Onges zählten bis zur Katastrophe rund 100 Menschen. Dem Stamm der Sentinelesen, die dafür bekannt sind, Eindringlinge mit Pfeilen zu beschießen, gehörten etwa 250 Menschen an.

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