Ost-Afghanistan
Mehr als dreißig IS-Kämpfer getötet

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat meldet die Afghanische Armee einen erneuten Erfolg im Osten des Landes. Neben mehr als dreißig Kämpfern wurde auch eine vom IS kontrollierte Radiostation eliminiert.
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KabulDie afghanische Luftwaffe hat nach Regierungsangaben innerhalb von 24 Stunden mindestens 34 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat getötet. Zudem sei in der gleichen Region, der östlichen Provinz Nangarhar, auch eine vom IS kontrollierte Radiostation zerstört worden, teilte das afghanische Innenministerium am Montag mit. Die Zahl der Toten ließ sich nicht unabhängig bestätigen, da die Region unzugänglich für Reporter ist.

Nach Angaben des Ministeriums zielten die Angriffe auf IS-Verstecke in den Bezirken Nasian und Achin. Der Rundfunksender habe verbotenerweise Botschaften der Extremisten in der Provinz verbreitet und sei daher eine Bedrohung für die Bevölkerung und der Regierung gewesen, hieß es.

Das Pentagon hatte am Sonntagabend mitgeteilt, dass bei einem Militäreinsatz vor knapp zwei Wochen der IS-Anführer der Provinz Nangarhar, Abdul Hasib Logari, getötet worden sei. Außerdem seien zwei US-Soldaten ums Leben gekommen, möglicherweise durch Beschuss aus den eigenen Reihen.

Das Büro des afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani bestätigte den Tod von Logari. Dieser sei verantwortlich gewesen für den Angriff auf ein Militärkrankenhaus in Kabul im März, bei dem 50 Menschen getötet wurden. Nach dem Angriff hatten afghanischen und amerikanische Truppen eine Gegenoffensive begonnen. Die Kämpfe dauern immer noch an.

Logari sei bereits der zweite IS-Anführer, der in den vergangenen neun Monaten in Afghanistan getötet worden sei, sagte der Befehlshaber der US-Streitkräfte in Afghanistan, General John Nicholson. Er lobte die afghanischen Partner, die großen Einsatz und Mut gezeigt hätten.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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