Ostertradition in Washington
Mama, dürfen wir heute mit Obama spielen?

Einmal im Jahr verwandelt sich der Rasen vor dem Weißen Haus in eine riesige Spielwiese für Tausende Kinder aus dem ganzen Land. Der Präsident mischt auch mit - nicht immer erfolgreich.
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WashingtonAuf die Plätze, fertig, los: Angefeuert von US-Präsident Barack Obama und seiner Frau Michelle haben Tausende Kinder am Ostermontag bunt bemalte Eier um die Wette gerollt. Das hat auf dem Südrasen des Weißen Haues in Washington eine lange Tradition. Seit mehr als 135 Jahren lädt die jeweilige Präsidentenfamilie zum „Easter Egg Roll“ in den Garten des Anwesens ein.

Auch in diesem Jahr erhielten rund 30.000 Gäste aus allen 50 US-Staaten Einladungskarten für das Spektakel - das bei bestem Frühlingswetter für beste Laune sorgte. „Frohe Ostern. Das ist das größte Ereignis, das wir im Weißen Haus jedes Jahr haben“, begrüßte der Präsident die Menge von einem Balkon. An seiner Seite winkten ein verkleideter Osterhase und Michelle Obama in die Menge.

Die meisten der kleinen Besucher hatten sich außerordentlich fein gemacht für ihren Besuch bei Obama. Der zeigte aber auch Schwächen. An der Basketball-Spielstation traf er nicht jedes Mal den Korb. Besser sah er dagegen beim Tennis aus.

Bei dem Haupt-Wettstreit mussten Kinder hartgekochte Ostereier mit einem langen Löffel über den Rasen rollen - und das möglichst schnell. Obama selbst nahm hier lieber die Schiedsrichter-Rolle ein und feuerte die Kinder lauthals an.

Die Eintrittskarten für das Fest sind stets heiß begehrt und werden aus Internet-Bewerbungen ausgelost. Das Ostereierrollen wurde im Jahr 1878 vom damaligen US-Präsidenten Rutherford Hayes ins Leben gerufen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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