Ostsee US-Botschafter rügt Russen wegen riskanter Flugmanöver

Das Verhältnis zwischen der Nato und Russland ist angespannt. Über der Ostsee kommt es immer wieder zu gefährlichen Annäherungen zwischen den Kampfjets beider Seiten. Nun übt Washington scharfe Kritik.
„Das ist kein Zirkus“, kritisiert der US-Botschafter Douglas Lute. Quelle: dpa
Russischer Jet über US-Schiff

„Das ist kein Zirkus“, kritisiert der US-Botschafter Douglas Lute.

(Foto: dpa)

BerlinDie USA haben Russland aufgefordert, sich mit seinen Kampfflugzeugen von amerikanischen Kriegsschiffen und -flugzeugen in der Ostsee fernzuhalten. „Das ist kein Zirkus“, sagte der US-Botschafter bei der Nato, Douglas Lute, am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Russische Flugzeuge hätten sich amerikanischen Jets und auch einem US-Kriegsschiff in der Vergangenheit bis auf kurze Entfernung genähert und dort fliegerische Tricks vollführt. „Dieses Verhalten ist gefährlich, es ist unverantwortlich“, rügte Lute. Die USA würden sich in der Ostsee und im Luftraum über der Ostsee weiter an die Regeln halten. „Wir rufen Russland auf, dies auch zu tun“, forderte Lute.

Das Verhältnis zwischen der Nato und Russland hat sich seit der Annexion der Krim durch Russland vor zwei Jahren und dem Krieg in der Ostukraine drastisch verschlechtert. Über der Ostsee kommt es immer wieder zu gefährlichen Annäherungen zwischen Kampfflugzeugen beider Seiten, die in dem Luftraum militärische Stärke demonstrieren.

Putin spielt, Putin trifft, alle jubeln
Tradition verpflichtet
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Bei der alljährlichen Gala der „Night Ice Hockey League“ wagte sich der russische Präsident auch 2017 wieder auf das Eis in Sotschi. Dabei machte er eine durchaus athletische Figur.

Erfolgreiches Team
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Zusammen mit anderen russischen Politikern und Sportlern spielte Putin in einem Team – und das recht erfolgreich.

Höchste Konzentration
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Sieben Mal beförderte der Präsident den Puck in das Tor der Gegner. In diesem Moment steht er noch senkrecht auf dem Eis...

Auf dem Boden der Tatsachen
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... doch Sekunden später liegt der Präsident am Boden. Ernsthaft verletzt hat sich Putin dabei aber nicht.

Auf Erfolgskurs
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Schon kurze Zeit später trifft Putin erneut ins Tor der Gegner. Traditionell läuft der Präsident bei den Eishockey-Spielen mit Trikotnummer 11 auf.

Lieblingssport
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Bereits 2014 stand der mittlerweile 64-jährige Staatschef für die „Night Ice Hockey Liga“ auf dem Platz. Eishockey zählt zu den Lieblingssportarten des Präsidenten.

Das Allstar-Team
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Auch dem Show-Spiel, das parallel zur Eishockey-Weltmeisterschaft stattfand, landete Putin einige Treffer für sein Team.

„Es mag sein, dass wir Russland nicht als Feind betrachten“, sagte Lute. „Teil der Wahrheit ist aber auch, dass wir Russland nicht länger als Partner sehen.“ Nach dem Ende des Kalten Krieges hatte die Nato Russland lange Zeit als Strategischen Partner bezeichnet.

  • rtr
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