Ostukraine: Ukrainische Truppen geben Debalzewe auf

Ostukraine
Ukrainische Truppen geben Debalzewe auf

Kiews Truppen verlassen das umkämpfte Debalzewe im Osten des Landes. Panzer und Armeefahrzeuge treffen in umliegenden Ortschaften ein. Andere Soldaten sollen sich den Rebellen ergeben haben.
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Moskau/KiewNach der Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Debalzewe durch die prorussischen Separatisten laufen die diplomatischen Bemühungen auf Hochtouren, das Minsker Abkommen für einen Frieden in der Ukraine noch zu retten. Außenminister Frank-Walter Steinmeier kündigte am Mittwoch in Berlin an, die Bundesregierung werde sich bemühen, die Lage nicht weiter eskalieren zu lassen.

Die nächsten Schritte zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen müssten gegangen werden. Auch US-Außenminister John Kerry besprach nach Angaben des russischen Außenministeriums per Telefon mit seinem Kollegen Sergej Lawrow Wege zur Umsetzung des Abkommens.

Am Abend wollten die Staats- und Regierungschefs der Ukraine, Russlands, Frankreichs und Deutschlands nach Angaben der französischen Regierung telefonisch über einen Ausweg aus der Krise beraten. Nach der Einnahme des Verkehrsknotenpunkts Debalzewe durch die Separatisten zogen sich ukrainische Soldaten und Milizen am Mittwochmorgen weitgehend aus der Stadt zurück.

Das Vorgehen der Separatisten stieß auf scharfe Kritik: „Der Einsatz der von Russland unterstützten Separatisten in Debalzewe ist ein klarer Verstoß gegen den Waffenstillstand“, erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini in Brüssel.

Kommentare zu " Ostukraine: Ukrainische Truppen geben Debalzewe auf"

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  • @ Black Market

    >> u.a. 50 frische russische Panzer direkt aus dem Mutterland. >>

    Ist die Zahl 50 Ihre Lieblingszahl ? Warum nicht 73, oder 438 ?

    Haben Sie wenigstens einen Link zu EINEM Foto ( auch Handyfoto ) für Ihre Lügen ?

    Nein !

    Sie LÜGEN einfach mal so dahin. Weil Sie Lust dazu haben.

    >>
    Next Stop ist dann Odessa - Die Landbrücke zu Transnistrien. Seit 1.000 Jahren ur-russisches Blut und Boden, blah-blah-blah-blah.... >>

    Hier liegen Sie falsch : Next Stopp ist Warschau, dann Berlin und Paris !

    Es sei denn , die Junta verzieht sich und löst sich im Westen auf und der Westen stellt Propagandameldungen wie Ihre ein.

    Dann gibt es noch Hoffnung für eine friedliche Spaltung des Schurkenlandes Ukraine !

  • @ Herr Carsten Kanter Meinen sie das Preeseorgan der ukrainischen Regierung und des Herr Soros: "Der Spiegel"? Wer finanziert den nun die erwarteten Gewinne des Herrn Soros mit ukrainischen Staatsanleihen, die EU?

  • Next Stop: Mariupol - die Landbrücke zur Krim.

    Merkel und Hollande werden von Putin mal so richtig als Lachnummer vorgeführt. Noch während der "Friedensverhandlingen" wurde schweres Gerät an der Front in Stellung gebracht - u.a. 50 frische russische Panzer direkt aus dem Mutterland. Unsere lieben Friedenstauben waren ganz perplex und ignorierten diese Provokation ganz einfach.

    Jeder ernsthafte Verhandler wäre in so einer Situation sofort abgereist, denn das Signal war völlig unmissverständlich. Aber erst mal taten Merkel und Hollande so, als ob nichts wäre - Es könnte ja z.B. auch ein Friedenswunder geschehen.

    Nach der feierlichen Unterschrift haben die Separatisten dann kaum eine Zigarettenlänge abwarten können, bevor sie den Kessel erstürmt haben. Schon die zweite gewonnene Kesselschlacht gegen die "Faschisten" - Glückwunsch, Glückwunsch.

    Unsere trotteligen Europapolitiker werden wohl bald wieder neue Friedensmissionen planen müssen, während die Amerikaner der Ukraine demnächst Waffen in ganz grossem Stil liefern werden. Die einzige Sprache, die Putin versteht.

    Jener muss sich dann entscheiden, ob er seine grossmaulige Drohung wahr macht, dass er jederzeit und innerhalb von 14 Tagen Kiew einnehmen kann.

    Next Stop ist dann Odessa - Die Landbrücke zu Transnistrien. Seit 1.000 Jahren ur-russisches Blut und Boden, blah-blah-blah-blah....

    Ihr könnt mir das alles ruhig so abnehmen. Noch vor dem ersten Schuss auf der Krim habe ich den Kriegsverlauf und das peinliche europäische Verhandlungsgeplänkel exakt vorrausgesagt - Hier in diesen Spalten. Wer aus der Geschichte freilich nichts lernen will, der wird auch nie begreifen, was hier überhaupt gespielt wird.

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