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Pakistan: 36 Menschen bei Bombenanschlägen getötet

Inmitten der Flutkatastrophe erschüttern Bombenanschläge Pakistan. Bei drei Anschlägen kamen mindestens 36 Menschen ums Leben, über 40 wurden verletzt. Unter den Opfern war auch ein früherer Parlamentsabgeordneter und muslimischer Geistlicher.

Weite Teile Pakistans stehen unter Wasser, die Menschen leiden. Trotzdem nimmt die Gewalt kein Ende. Quelle: dpa
Weite Teile Pakistans stehen unter Wasser, die Menschen leiden. Trotzdem nimmt die Gewalt kein Ende. Quelle: dpa

HB ISLAMABAD. Das von verheerenden Überschwemmungen betroffene Pakistan ist am Montag von drei Bombenanschlägen mit mindestens 36 Toten erschüttert worden. Unter den Opfern war auch der frühere Parlamentsabgeordnete und muslimische Geistliche Maulna Noor Mohammad, wie aus Regierungskreisen verlautete.

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Ein Selbstmordattentäter zündete seinen Sprengstoffgürtel in dem Moment, als Mohammad eine Moschee in Wana im Stammesgebiet Süd-Waziristan verließ. Dabei starben mindestens 26 Menschen, über 40 wurden verletzt.

In der etwa 100 Kilometer nördlich gelegenen Stammesregion Kurram starben nach Angaben aus Sicherheitskreisen zudem mindestens sieben Menschen, als bei einer Versammlung von Stammesältesten ein Sprengsatz explodierte.

Beim dritten Anschlag tötete ein am Straßenrand versteckter Sprengsatz den Anführer einer Stammesmiliz, die in der Umgebung von Peshawar gegen die Taliban kämpft. Bei der Explosion starben zudem zwei weitere Milizangehörige.

Die pakistanischen Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan gelten als Hochburgen radikal-islamischer Extremisten. Die Gebirgsregion ist nicht von der Flut betroffen.

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