Pakistanischer Präsident Musharraf auf Besuch in Neu-Delhi
Indien und Pakistan betonen Friedenswillen

HB BERLIN. Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf und der indische Ministerpräsident Mamohan Singh haben bei einem Treffen in Neu-Delhi ihren Wunsch nach Frieden zwischen den beiden Nachbarstaaten betont. Der Weg zum Frieden könne zwar nur Schritt für Schritt gelingen, müsse aber eingeschlagen werden, sagte Singh. Musharraf forderte er auf, gemeinsam auf diesem Weg zu reisen, «um unsere gemeinsame Vision der Zukunft zu verwirklichen».

Er sei mit einer Botschaft von Frieden und Einigkeit nach Indien gekommen, sagte Musharraf. Der pakistanische Präsident ist jedoch nicht nur zu Gesprächen mit Singh gekommen, er will auch ein Spiel der Cricket-Nationalmannschaften der beiden Länder besuchen. Zudem plant Musharraf, mit Politikern in der zwischen beiden Staaten umstrittenen Kaschmir-Region zusammentreffen. Zuletzt war er 2001 in Indien.

Die beiden verfeindeten Nachbarländer stehen unter internationalem Druck, ihre Differenzen, die besonders die von beiden beanspruchte Region Kaschmir betreffen, friedlich zu lösen. Der Status der Region Kaschmir ist seit der Unabhängigkeit Indiens und Pakistans von Großbritannien im Jahr 1947 strittig. Indien und Pakistan führten bereits zwei Kriege um Kaschmir.

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