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15.05.2008 

Insgesamt 22 000 schwarze Luftballons – einen für jeden Tag seit der israelischen Staatsgründung – wurden losgelassen, um den Himmel über dem nahe gelegenen Jerusalem zu verdunkeln. Dies sollte die Trauer und das Leiden der Palästinenser symbolisieren, während Israel seinen 60. Gründungstag feiert.

Jüdische Repräsentanten hatten den Staat Israel am 14. Mai 1948 ausgerufen, einen Tag vor dem offiziellen Ende des britischen Mandats.

Die Armeen fünf arabischer Staaten griffen noch in der Nacht an. Der Krieg endete 1949, und Israel hatte danach 50 Prozent mehr Land unter seiner Kontrolle, als ihm die Vereinten Nationen in einem Teilungsplan zugesprochen hatten. Die arabischen Staaten hatten diesen Plan 1947 abgelehnt.

Israelische Sicherheitskräfte waren aus Furcht vor Ausschreitungen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Die radikal-islamische Hamas hatte die Bürger aufgefordert, in Richtung der blockierten Grenzübergänge mit Israel zu marschieren.

Am Nachmittag demonstrierten tausende von Palästinensern in der Nähe des Eres- Kontrollpunkts zwischen Israel und dem Gazastreifen.

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