Palästinenser-Konflikt: Abbas besteht auf Zwei-Staaten-Lösung

Palästinenser-Konflikt
Abbas besteht auf Zwei-Staaten-Lösung

Jahrzehntelang haben sich die USA für eine Zwei-Staaten-Lösung im Palästinenser-Konflikt ausgesprochen, doch Donald Trump stellt diese in Frage. Präsident Abbas ruft dazu auf, die Zwei-Staaten-Lösung zu verteidigen.
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GenfDer palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat die internationale Gemeinschaft zur Verteidigung der Zwei-Staaten-Lösung als Modell eines Friedensvertrags mit Israel aufgerufen. Länder, die die Errichtung eines palästinensischen Staats neben Israel für richtig hielten, sollten diesen Ansatz verteidigen und einen Staat Palästina anerkennen, sagte Abbas am Montag im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf. „Diese Lösung muss gegen jeden Versuch verteidigt werden, sich davon zurückzuziehen oder sie auch nur zu missachten“, sagte er.

Nachdem sich die USA jahrzehntelang für eine Zwei-Staaten-Lösung ausgesprochen hatten, stellt der neue Präsident Donald Trump diesen Ansatz in Frage. Er sagte, ihm sei jede Friedensvereinbarung recht, auch wenn sie einen gemeinsamen Staat von Israelis und Palästinensern vorsehe.

Letzteres lehnte Abbas ebenso ab wie eine provisorische Vereinbarung. Er versicherte jedoch, er wolle mit der neuen US-Regierung in „positivem Geist“ zusammenarbeiten. Außerdem kritisierte Abbas, dass Israel in den 1967 besetzten Gebieten Siedlungen baut und rechtswidrig errichtete Häuser nachträglich legalisiert hat. Damit werde der Diebstahl von Land für rechtens erklärt.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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