Papier veröffentlicht
Bush hat Warnungen vor 11. September erhalten

Fünf Wochen vor den Terrorattacken vom 11. September 2001 ist US-Präsident George W. Bush vor der Gefahr möglicher Anschläge in den USA gewarnt worden.

HB WASHINGTON. Bush wies jedoch am Sonntag erneut Vorwürfe zurück, er habe die Warnungen außer Acht gelassen. Das Weiße Haus veröffentlichte am Wochenende das bisher geheime Informationspapier, das Bush am 6. August 2001 vorgelegt worden war.

In dem Memorandum heißt es, dass Terroristenführer Osama bin Laden schon seit Jahren Anschläge in den USA geplant habe und es in den Vereinigten Staaten aktive Zellen von El-Kaida- Terroristen gebe. Das Bundeskriminalamt FBI lägen Informationen über die mögliche Vorbereitung von Flugzeugentführungen vor. Zudem wurde über verdächtiges Ausspähen von Bundesgebäuden in New York berichtet.

Bush erklärte zu dem Memorandum, es habe keinerlei spezifische Hinweise auf Anschläge auf amerikanischem Boden enthalten, die eine Reaktion erfordert hätten. „Es ist ganz einfach: Hätte ich gewusst, dass derartige Anschläge drohen, dann hätten wir gehandelt“, sagte der Präsident am Sonntag am Rande eines Truppenbesuchs in Fort Hood (Texas). Auch in einer zuvor veröffentlichten Erläuterung des Weißen Hauses zu dem Informationspapier hieß es, dass sich keiner der Hinweise auf die Anschläge vom 11. September bezogen habe. So sei in dem Memorandum zwar von möglichen Flugzeugentführungen die Rede gewesen, aber nicht von der Verwendung entführter Flugzeuge als Waffen.

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