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Papst starb im Beisein der engsten Vertrauten

HB BERLIN. Papst Johannes Paul II. starb im Beisein seiner engsten Vertrauten. Diese hatten noch eineinhalb Stunden vor dem Tod um 21.37 Uhr eine Messe am Sterbebett in der päpstlichen Wohnung gefeiert, sagte Vatikansprecher Joaquín Navarro-Valls. Dann habe der 84-Jährige nochmals die Sterbesakramente erhalten.

«Die letzten Stunden des Heiligen Vaters waren von ununterbrochenen Gebeten gekennzeichnet», sagte Navarro-Valls in einer Erklärung am frühen Sonntagmorgen. Unter den Anwesenden am Sterbebett sei der deutsche Kurienkardinal Joseph Ratzinger gewesen, weitere Kurienkardinäle wie Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano und der Camerlengo, der Kämmerer des Vatikans, Kardinal Eduardo Martínez Somalo. Auch der päpstliche Privatsekretär, Bischof Stanislaw Dziwisz, sei dabei gewesen sowie die polnischen Schwestern, die den Papst in den letzten Jahren gepflegt hatten.

Der Leichnam des Papstes werde frühestens Montagnachmittag in den Petersdom gebracht, wo er aufgebahrt werden soll. Dann werde auch erstmals die Kardinals-Kongregation zusammentreten, die die römisch-katholische Kirche in der Übergangsphase provisorisch leitet. Die Kongregation hat unter anderem zu bestimmen, wann der Papst beerdigt wird.

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