Parade
Chávez nimmt nicht an Militärparade teil

Tausende Soldaten sind zur 200. Unabhängigkeitsfeier in Venezuela aufmarschiert. Aber Präsident Hugo Chávez fehlte.
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Obwohl zur Feier des 200. Jahrestags der Unabhängigkeit Venezuelas Tausende Soldaten aufmarschiert waren, blieb der kranke Präsident Hugo Chávez zu Hause in einem Präsidentenpalast. Vor Beginn der Parade sprach Chávez jedoch per Videoschaltung zu den Truppen. Er sagte, er sei froh zurück zu sein, nachdem ihm in Kuba ein Tumor entfernt wurde. Er sei zwar noch nicht genesen, aber auf dem Weg der Besserung. „Wir haben einen weiteren langen Marsch begonnen“, sagte Chávez.

General Cliver Alcala, ein enger Vertrauter des Präsidenten, stand in strammer Haltung auf einem Panzer und folgte der Ansprache. „Wir werden mit Ihnen aus der Hölle emporkommen“, antwortete er. Chávez hielt eine zwölfminütige Ansprache, wobei er unter einem Porträt des Helden des Unabhängigkeitskampfes, Simón Bolivar, stand. Kampfflugzeuge russischen Typs donnerten über die Parade außerhalb der größten Kaserne des Landes hinweg. Die Soldaten waren in Uniformen der Kolonialzeit gekleidet.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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