Paris Agreement Weltwetterorganisation schätzt Trumps Klimaeffekt auf 0,3 Grad

Klimaforscher sehen einen direkten Zusammenhang zwischen dem Ausstieg der USA aus dem Klimaabkommen und der Erderwärmung. Das Ziel von Paris wird schwieriger zu erreichen.
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Die USA erschweren das Ziel der Eindämmung der Erderwärmung. Quelle: dpa
Klima

Die USA erschweren das Ziel der Eindämmung der Erderwärmung.

(Foto: dpa)

Genf/BerlinDer Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen könnte im schlimmsten Fall eine zusätzliche Erderwärmung um 0,3 Grad zum Ende des Jahrhunderts bedeuten. Das sagte Deon Terblanche, Direktor der Abteilung für Atmosphärenforschung bei der Weltwetterorganisation (WMO) am Freitag in Genf. Er betonte aber, dass solche Vorhersagen höchst schwierig seien. Man wisse ja gar nicht, ob die Emissionen der USA in die Höhe gehen oder weiter sinken. Die USA sind nach China weltweit der zweitgrößte CO2-Verursacher.

Die internationale Gemeinschaft will die Erderwärmung mit dem Klimaabkommen von Paris auf deutlich unter zwei Grad halten. „Es wird sehr schwer werden, mit oder ohne USA, dieses Ziel zu erreichen.“, sagte der deutsche Wissenschaftler Johannes Cullmann, Leiter der WMO-Abteilung Klima und Wasser.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Paris Agreement: Weltwetterorganisation schätzt Trumps Klimaeffekt auf 0,3 Grad"

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  • Die Schreiberlinge toppen die angeblichen "Aussagen" der Klimaforscher.

    Nicht nur das angenommene Möglichkeiten (=Annahmen) einfach zu Aussagen (Fakten) gemacht werden - die Schreiberlinge behaupten im 1. Satz gleich dreist "Klimaforscher sehen einen direkten Zusammenhang zwischen dem Ausstieg der USA aus dem Klimaabkommen und der Erderwärmung."

    Heißt im Klartext: Die Klimaforscher sehen einen direkten Zusammenhang mit dem Vertragsausstieg der USA und der Erderwärmung. Demnach sind die USA ab sofort an der Erderwärmung schuld.

    Oder verstehe ich die deutsche Sprache nicht mehr?

  • Die Aussagen der "Klimawissenschaftler" sind eine faszinierende Parodie auf die Wissenschaft.

    Sachlich betragen die CO2 Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe 35 Mrd. to/Jahr bei Gesamtemissionen von 815 Mrd. to grösstenteils natürlichen Ursprungs. Die kumulierten Emissionen seit 1900 betragen 1 bio. to CO2 bei 150 Bio. to Kohlenstoff (in CO2 umgerechnet) in Atmosphäre, Flora, Fauna und Ozeanen (Zahlen IPCC). Man kann annehmen das die natürlichen CO2 Schwankungen des Kohlenstoffkreislaufs die menschengemachten weit in den Schatten stellen. Fazit: Die Menschheit hat keinen signifikanten Einfluss auf den Kohlenstoffkreislauf.

    Der Treibhauseffekt ist sehr komplex und wird in den verschiedenen Studien qualitativ unterschiedlich erklärt. Eine quantitative Abschätzung des Treibhauseffekts und seiner Treibhausgase, oder gar des nebensächlichen Treibhausgases CO2 wäre wissenschaftlich sehr, sehr herausfordernd. Fazit: Alle Aussagen zur Klimasensitivität von CO2 sind bestenfalls stramme Annahmen.

    Die "Klimawissenschaftler" gehen bei der Berechnung ihrer Tempeaturerhöhungen häufig empirisch vor. Sie setzen die Temperaturerhöhung seit Ende der Kleinen Eiszeit in ein Verhältnis zum gemessenen höheren CO2 Gehalt fügen Ausgleichsfaktoren zu um das gewünschte Ergebnis zu erreichen (engl. Fudge factor).

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