„Wachst wieder“, raten alle den schuldengeplagten Griechen. Doch wohlgemeinte Ratschläge und Projekte können nicht verhindern, dass die Bürger resignieren. Bei der Wahl in zehn Tagen bekommt die Politik die Quittung.

Kommentare

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  • Photovoltaik hat hier keine Arbeitsplätze geschaffen und sie wird auch in GR keine schaffen. Hört mit dem linkischen Quatsch auf.

    Es ist gut, dass GR untergeht. Ihr wolltet nicht hören, jetzt sollt Ihr die krise fühlen. Die GR hatten die Chance aus dem Euro auszutreten. Jetzt sollen sie darben.

  • Von Griechenland wird Unmögliches verlangt, soviel ist klar. Die sollen ihre Wirtschaftsgeschichte 2012 bis 2062 anscheinend bei Münchhausen abschreiben. Ist Ihnen aufge-fallen, dass Sie eine Statistik haben, die mit "BIP-Wachstum" beschriftet ist. Ein solches "Wachstum" auf Kosten der Kreditgeber gab es tatsächlich im Jahre 2007. Im Jahre 2008 bis 2011 lautet die richtige Beschrif-tung "BIP-Schrumpfung". Das Handelsblatt sollte darüber nachdenken, ob es schon durch falsche Beschriftung unreflektiert eine Wachstumsideologie vermittelt, die weder der finanzwirtschaflichen Realität in Griechenland noch in Europa entspricht. Eine saubere Berichterstattung sollte den Ruch vermeiden, unreflektiert einer Wachstumsideologie anzuhängen. Die Perspektive von Deutschland, Griechenland und Europa insgesamt ist : Weniger Menschen. Weniger junge Menschen. Weniger Geld. Erstarken außereuropäischer Volkswirtschaften zu Lasten Europas. Es ist die Perspektive des weniger ! Deutschland und Europa müssen sich JETZT dieser Herausforderung stellen, wenn nicht die geburtenstarken Jahrgänge in Altersarmut versinken sollen. Lebensqualität trotz SCHRUMPFENDER Ressourcen ist die Schicksalsfrage für Deutschland und Europa.

  • Was haben Kohl ,Schröder ,Merkel dem Deutschen Volk nur angetan .
    Das Volk wurde praktisch vergewaltigt .Der normal denkende
    Mensch in DE kann es einfach nicht realisieren , daß deutsche Bürger für Ausländer horrende Beträge zahlen
    müssen bis zum privaten Bankrott (ESM ).
    Hat dies noch etwas mit Demokratie zu tun ,auf keinen Fall.
    Hier wird den Bürgern die Diktatur diktiert .
    Fast alle Politiker von den fundamentalistischen Parteien
    regieren gegen das Volk u. den Kritikern wie Bosbach ,
    Willsch ,Schäffler usw. wollten die Herren Kauder
    u.Altmaier den Maulkorb verpassen mit der ESM Abstimmung .

    Deutschland muß die Schweizer Demokratie in die Verfassung
    verankern .Deutsche Bürger wollen ein aktives politisches
    Mitspracherecht (Volksbegehren )

    Es muß endlich Schluß sein mit EU u. Schulden-Euro !

  • Und Barroso trommelt weiter für die Vergemeinschaftung der Schulden des EURO-Raums...

    Athen/Brüssel (BoerseGo.de) – Die Finanzspritzen für Griechenland zur Abwendung der Staatspleite belaufen sich bis dato auf ein Volumen von 380 Milliarden Euro. Das teilte die EU-Kommission in einem am heutigen Mittwoch veröffentlichten Bericht mit. Das entspricht einer Summe von 33.600 Euro pro Kopf, hieß es aus Brüssel. Die Berechnung berücksichtigt dabei Beihilfen, Kredite und den Schuldenerlass privater Investoren. Von weiteren Finanzhilfen an Griechenland war in dem Bericht nicht die Rede. "Die Krisensituation hat sich stabilisiert", hieß es.

    EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso vergleicht die Hilfen für Griechenland mit dem Marshallplan nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Marschallplan hatte ein Volumen von 2,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Empfängerländer. Die Zahlungen für Griechenland belaufen sich bis dato auf 177 Prozent des BIPs. „Dies zeigt, dass wir handeln. Und dass wir enorme Anstrengungen unternehmen, um Griechenland zu helfen, auf eigenen Füßen zu stehen. Wir werden das fortsetzen“, so Barroso.

    Zugleich sprach sich Barroso erneut für die Vergemeinschaftung von Staatsschulden der Euroländer aus. „Die EU-Kommission und ich sind überzeugt davon, dass wir für wahre Haushaltsdisziplin und Übereinstimmung eine Vergemeinschaftung der öffentlichen Schulden brauchen“, so Barroso.
    Deutschland lehnt dies seit längerem ab. Berlin befürchtet in einem solchen Fall nachlassende Sparbemühungen finanziell angeschlagener Euro-Länder.

  • Haetten wir die Tuerkei in die EU und den Euro aufgenommen,
    haetten wir uns dieses Debakel erspart. Die Lage in GR war
    bekannt, als aus regionalpolitischen Gruenden der Weg zum
    Euro freigemacht wurde. Die Griechen koennen den Euro weiterhin als Referenzwaehrung behalten - das war ja auch
    in Ex-Serbien so mit der DM, aber wer griechischen Anleihen
    vergibt oder kauft, muss wissen, dass das Risiko allein bei
    GR liegt. Es gibt viele Staaten, die Anleihen in Eur oder
    USD ausgeben, aber niemand haftet dafuer ausser den Emittenten.

  • ...soviel geballtes Fachwissen hier . Nur schade dass es nur von den Wenigen gelesen wird die hier posten. Mich eingeschlossen . Was tun ?

  • Eine gute, leider aber auch sehr schwierige, Frage. Wenn die Meinungsforscher recht haben, ist die weit überwiegende Mehrheit unserer Bevölkerung der Ansicht, dass diese Art (die Betonung liegt auf „diese Art“) von EU (Subventions- und Tranferunion) schnellstens beendet werden muss. Wie ist diese Meinung aber in politisches Handeln umzusetzen? Auf dem üblichen Weg geht es offenbar nicht. Politik, 90 % der Presse, die Wirtschaft und weitere Profitanten dieses Systems bilden ein Meinungs- und Machtkartell, das eine undurchdringliche Gummiwand bildet. Ein radikaler Umsturz verbietet sich. Er würde uns zudem sicher auch in andere, noch weitaus größere Probleme führen. Wenn es gelingen würde, den Politikern den Geldhahn abzudrehen, wäre m.E. das Spiel schnell beendet. Dies könnte dadurch geschehen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger in einem außerparlamentarischen Votum mehrheitlich erklären, dass sie für die diesbezüglich von den Politikern eingegangenen Verpflichtungen nicht haften werden (die Island-Lösung). Es kommt nun darauf an, dieses Votum zu organisieren.

  • Das erstaunt mich doch immer wieder. Wenn die alle so gut ausgebildet, sind wie hier im Artikel behauptet wird und nicht nur hier, warum aber geht es GR und anderswer so mies? So gar keine Zukunft.

    "Gut ausgebildete Nachwuchskräfte wie Ärzte, Ingenieure und Chemiker suchen Arbeit im Ausland"

  • Gut ausgebildete Ärzte, Ingenieure und Chemiker sind eben noch keine Unternehmer. Wenn ein Unternehmergeist eine Chance sieht, wird er sie ergreifen. Erst dann werden diese gut ausgebildeten Fachkräfte benötigt. Da es in Griechenland aber jahrelang einfacher war beim Staat (bzw. Staatsunternehmen) zu arbeiten, gibt es nicht so viele Leute von diesem Schlag. Außerdem hielten und halten viele Beamte in GR die Hände auf - das erschwert den Aufbau eines Unternehmens. Insbesondere wenn Alt-Eingesessene Unternehmen über Beamte, Rechtssprechung, etc. neue Unternehmer aus dem Markt heraushalten.
    Die gegenwärtige Wirtschaftslage tut ihr übriges. Ich sehe für Grichenland nur eine Möglichkeit - der Zusammenbruch und ein Neuanfang. Das kann mit oder ohne Euro geschehen.

  • Griechenland:

    Die Schulden der öffentlichen Hand gegenüber dem Privatsektor sind im Februar um €400 Mio auf €6,3 Mrd gestiegen. Rechnungen werden weiterhin nicht beglichen.


    Nach Ansicht von Nouriel Roubini können sich die Probleme in der Eurozone schon bald wieder verschärfen. "Das Problem ist, dass die Eurozone die Strategie der Sparmaßnahmen fährt, und nicht die Wachstumsstrategie", so der Ökonom. Dies werde zur Selbstzerstörung führen und die Defizite und Schulden in untragbare Höhen treiben.


    Der Wirtschaftsweise Lars Feld befürchtet einem Zeitungsbericht zufolge eine Neuauflage der Eurokrise in noch größerem Ausmaß als bislang. Diesmal werde die Krise ihren Ausgang in der viertgrößten Volkswirtschaft des Euroraumes – in Spanien – nehmen. „Die Erschütterungen könnten dieses Mal noch heftiger ausfallen als 2011“, warnte der Ökonom laut der „Bild“-Zeitung (Mittwochausgabe). „Es zeigt sich, dass die bisherigen Hilfen der Europäischen Zentralbank nur kurzfristig wirken.“


    Und dann kommt Sarkozy daher und fordert heute:
    Frankreichs Präsident Sarkozy fordert eine Diskussion mit der EZB über den EUR/USD-Wechselkurs. Die Gemeinschaftswährung sei zu teuer gegenüber dem US-Dollar, wodurch die Exporteure beeinträchtigt würden.


    Mal sehen, wo die EURO-Währung nach den Wahlen hinfällt, ganz von alleine....

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