Parlamentswahl in Griechenland: Linke Syriza baut Vorsprung aus

Parlamentswahl in Griechenland
Linke Syriza baut Vorsprung aus

Das Linksbündnis Syriza liegt vor der griechischen Parlamentswahl weiter vorn. Am Donnerstag baute sie laut Umfragen ihren Vorsprung nochmals aus. Der IWF rechnet dennoch nicht mit einem Euro-Austritt Griechenlands.
  • 3

AthenDrei Tage vor der griechischen Parlamentswahl hat die linke Oppositionspartei Syriza zwei Umfragen zufolge ihren Vorsprung weiter ausgebaut. Dem Institut Metron Analysis zufolge liegt sie jetzt bei 36 Prozent und liegt damit 5,3 Prozentpunkte vor den regierenden Konservativen von Ministerpräsident Antonis Samaras.

In der vorherigen Erhebung betrug der Abstand 4,3 Prozentpunkte. Ebenfalls am Donnerstag zeigte eine Umfrage von Rass einen Abstand von 4,8 Prozentpunkten nach 4,2 Prozentpunkten am Vortag.

Die Wahl findet am Sonntag statt. Griechenland wird seit 2010 mit Finanzhilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und seiner Euro-Partner von 240 Milliarden Euro vor einer Staatspleite bewahrt.

Vor der Wahl gibt sich der Internationale Währungsfonds (IWF) demonstrativ gelassen. Mit einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone nach einem möglichen Syriza-Sieg werde nicht gerechnet, sagte IWF-Sprecher Bill Murray am Donnerstag in Washington. Syriza-Chef Alexis Tsipras will den rigiden Sparkurs des Landes aufgeben und die internationalen Finanzhilfen neu verhandeln.

Murray sagte, dass der Währungsfonds mit jeder gewählten Regierung in Athen zusammenarbeiten werde. IWF-Chefin Christine Lagarde hatte am Montag vor „Konsequenzen“ gewarnt, sollten Euro-Länder gegen die Vereinbarungen der Hilfsprogramme verstoßen. Griechenland hat vom IWF und den Euro-Partnern seit 2010 Milliardenhilfen erhalten, um einen Staatsbankrott abzuwenden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Parlamentswahl in Griechenland: Linke Syriza baut Vorsprung aus"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Herr Teito Klein@
    Ach was. Egal was geschieht, wir werden eine Feierstunde des Regimes erleben. Griechenland ist unwichtig vor den Italienern und Franzosen haben die Angst.

  • Die Eurokraten und Spekulanten zittern vor Angst
    ------------
    Sie sind in Schockstarre verfallen.
    Aber Goldman Sachs-Draghila hilft mit seiner Billionen Bazooka.
    Die Eurokraten sehen die Gefahr, dass die linksextremistische Syriza die Wahl gewinnt und aus dem Euro austritt. Das wäre für sie eine Horrorvorstellung.
    Ich hoffe, dass Tsipras die Wahl gewinnt und Griechenland die Esperantowährung verlässt.
    Das wäre dann das Ende der Weichwährung Euro!

  • Die linke Oppositionspartei Syriza liegt vor der griechischen Parlamentswahl offenbar weiter vorn. Am Donnerstag baute sie Umfragen zufolge ihren Vorsprung weiter aus. In drei Tagen wird es ernst.

    ----------------------------------------------------------

    Wann legt jetzt die EU die weitere Einmischung

    in Griechenland los ????????????????????????????????????????

    Wann sagen jetzt EU-Politiker :

    " ENTSCHEIDET EUCH FÜR DIE EU....

    MACHT WEITER SCHULDEN...

    der TOPF WIRD MONATLICH GEFÜLLT...

    wollt Ihr euch das entgehen lassen ? "






Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%