Parlamentswahl
Rechtsruck in Österreich

Österreichs Regierungskoalition besitzt nach dieser Wahl nur noch eine hauchdünne Mehrheit. Die rechtspopulistische FPÖ ist der große Gewinner. Auch Magna-Gründer Frank Stronach und die Neos schaffen es ins Parlament.
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WienIn Österreich ist der große Gewinner der Wahlen die rechtspopulistische FPÖ. Sie legte um 3,2 Prozent auf 20,7 Prozent zu. Die Freiheitlichen haben es damit geschafft, zur drittstärksten politischen Kraft in der Alpenrepublik aufzusteigen. Parteichef Heinz-Christian Strache jubelte bereits kurz nach Schließung der Wahllokale über das „blaue Wunder“. Blau ist die Parteifarbe der Freiheitlichen. Die FPÖ hat mit einem fremdenfeindlichen und europakritischen Wahlkampf zusätzliche Wähler mobilisiert. 

Auch das „Team Stronach“ des Magna-Gründer Frank Stronach kam mit 5,8 Prozent auf Anhieb ins Parlament. Der eigensinnige 81-jährige Stronach machte im Wahlkampf mit populistischen Positionen auf sich aufmerksam.

Mit ihrem Votum haben die Österreicher der Koalition aus SPÖ und ÖVP eine Ohrfeige erteilt. Die Regierung unter Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) besitzt nach dieser Wahl nur noch eine hauchdünne Mehrheit im österreichischen Nationalrat. Nach Hochrechnungen kommt die sozialdemokratische SPÖ nur noch auf 26,6 Prozent (minus 2,7 Prozent) und die konservative ÖVP auf 24 Prozent (minus 2,0 Prozent).

„Das ist ein lauter Warnschuss“, sagte der einflussreiche ÖVP-Politiker Erwin Pröll. „So wie die Koalition bisher regiert hat, darf es nicht mehr weiter gehen.“ Gemeinsam müssten Ziele festgelegt und auch  verfolgt werden.

Kommentare zu " Parlamentswahl: Rechtsruck in Österreich"

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  • ...insbesondere die Deutsche Presse hat sich auf Eurokritiker eingeschossen. Eurokritiker gelten bei den einfallslosen politischen Schreiberlinge in Deutschland, als die aus der rechten Ecke, sogar als Rechtsradikale werden sie stigmatisiert - wie dumm von denen.

  • Malocher hat sicherlich recht mit seiner Beurteilung über
    den Vergleich Deutschland und Österreich. Etwas Hoffnung
    ist allerdings auch bei der BT 2013 gewachsen.
    1. Die Wahlverfälschungen stammen bisher nur aus West-
    Deutschland (Essen, Hamburg, Frankfurt, Ratzeburg, etc.)
    2. Die nächsten drei Landtagswahlen finden in Ost-
    Deutschland statt und da haben die Freien Wähler und
    die AfD zusammen fast 10% Stimmen erreicht.
    3. In Ostdeutschland gibt es wenig Stammwähler. Da
    werden es die CDU und SPD schwer haben, noch Mehr-
    heiten zusammen im Landtag zu bekommen.

  • @ Preusse

    Zitat : was "dämlich und dumm" sein soll.

    - das will ich Ihnen jetzt aber nicht vorenthalten !

    Laut meiner Sicht der Dinge ist "dämlich und dumm" unsere

    Sozialistische Einheitspartei Deutschlands unter Führung der Staatsratsvorsitzenden Merkel, ===> SED ( SPD/CDU/CSU)

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