Parlamentswahl
Wahlerfolg für Revolutionspartei in Mexiko

Schlappe für Mexikos Präsidenten Felipe Calderón: Bei der Parlamenstwahl in Mexiko kam seine rechtsliberale Nationale Aktionspartei nur auf 27 Prozent. Für die oppositionelle Partei der Institutionalisierten Revolution zeichnet sich dagegen ein großer Vorsprung ab.

HB MEXIKO-STADT. Die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) kommt nach Auszählung von knapp der Hälfte der Stimmen auf etwa 35 Prozent. Calderons Partei hält bislang 206 von 500 Sitzen in der zweiten Kammer des Kongresses und wollte mit ihrem harten Vorgehen gegen die Drogenkartelle bei den Wählern punkten.

PRI-Chefin Beatriz Paredes sagte am Sonntag (Ortszeit), dass ihre Partei ein Bündnis mit einer kleineren Partei im Parlament eingehen könnte. Die Partei war von 1929 bis 2000 in Mexiko an der Macht.

Angesichts der schweren Wirtschaftskrise deuteten schon Umfragen auf Stimmengewinne für die PRI hin, die im alten Parlament 106 Sitze hatte. Zweitstärke Partei war bislang die linksgerichtete PRD. Gewählt wurden am Sonntag außerdem 565 Bürgermeister und sechs Gouverneure.

Die mexikanische Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal um 8,2 Prozent. Die weltweite Krise hat dazu geführt, dass die im Ausland, vor allem in den USA, lebenden Mexikaner immer weniger Geld nach Hause schicken. Auch die Erlöse aus dem Ölexport gingen zurück. Beide Einnahmen sind Mexikos wichtigste Devisenquellen.

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