Parteibüros angegriffen
Tote bei neuen Anschlägen im Irak

Im Irak sind erneut Anschläge verübt worden. Ziel waren Parteibüros in Bakuba und Erbil.

HB BERLIN. Bei neuen Anschlägen im Irak sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. In Bakuba nördlich von Bagdad griffen Vermummte das Büro der größten irakischen Schiitenpartei mit Granaten und Panzerabwehrraketen an.

Einer der Männer, vermutlich ein Selbstmordattentäter, zündete einen Sprengsatz. Drei Parteimitglieder und ein Passant wurden mit in den Tod gerissen. Kurz darauf verübten Unbekannte einen Anschlag auf das Büro der Partei von Übergangspremier Ijad Allawi. Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

Fast zeitgleich wurde in der nordirakischen Stadt Erbil das von der Patriotischen Union Kurdistans geführte Kulturministerium Ziel eines Autobombenanschlags. Ein Wachmann wurde getötet, berichtet der arabische Nachrichtensender Al Dschasira. Ein Mitglied der Regionalregierung und zahlreiche Einheimische seien verletzt worden.

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