Peinlicher Versprecher

Romney verwechselt „Sikh“ mit „Scheich“

Im Moment scheint Mitt Romney kein Fettnäpfchen auszulassen: Bei einer Wahlkampfveranstaltung verwechselte der Obama-Herausforderer „Scheichs“ mit den „Sikh“ - in Bezug auf den tödlichen Amoklauf in einem Sikh-Tempel.
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Mitt Romney scheint im Moment kein Fettnäpfchen auszulassen. Quelle: dapd

Mitt Romney scheint im Moment kein Fettnäpfchen auszulassen.

(Foto: dapd)

West Des MoinesDer designierte Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, Mitt Romney, ist bei einer Wahlkampfveranstaltung in Iowa erneut ins Fettnäpfchen getreten. Unter Bezug auf den tödlichen Amoklauf an einem Sikh-Tempel im Staat Wisconsin vom Wochenende sprach Romney von einem "Scheich-Tempel" und den "Scheich-Leuten" (englisch: sheik). Der republikanische Politiker sagte bei einer Veranstaltung zur Wahlkampfspendenbeschaffung, er komme gerade aus Illinois, wo er an einer Schweigeminute zu Ehren der Menschen teilgenommen habe, die ihr Leben "an diesem Scheich-Tempel" verloren haben.

Er habe darauf hingewiesen, dass das Verbrechen aus vielen Gründen eine Tragödie sei, unter anderem deswegen, weil diese Menschen, "die Scheich-Menschen", zu den friedlichsten und liebenswürdigsten Personen zählten, die man sich vorstellen könne. Bei der Veranstaltung in Illinois hatte Romney den Namen der Sikh-Religion noch korrekt ausgesprochen.

Sein Sprecher Rick Gorka erklärte, der Kandidat habe "ähnlich klingende Wörter falsch ausgesprochen". Es liege ihm fern, gläubige Sikhs zu beleidigen.

Bereits bei einer Reise nach Großbritannien, Israel und Polen in der vergangenen Woche hatte Romney mit ungeschickten oder politisch heiklen Äußerungen Aufsehen erregt.

  • dapd
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25 Kommentare zu "Peinlicher Versprecher: Romney verwechselt „Sikh“ mit „Scheich“ "

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  • erratum
    "...Bush Museum..." = Bush Museumsbesuch

  • Busch war schon ganz richtig: im Busch trommeln, im Busch klingeln, im Busch bleiben: wer machts?
    Bush.
    +++ Beitrag von der Redaktion editiert+++

  • Na Ihre "hohe" Bildung erkennt man schon daran wie Sie Bush schreiben.

  • Männer mit einer schlechten Bildung braucht Amerika an der Spitze des Landes. Romney ist auf dem besten Weg dort hin. Die Menschen haben genau das verdient, was sie wählen. Nur Europa muss sich vor solchen Leuten fürchten. Busch Vater und Sohn waren auch nicht die klügsten, aber große Kriegstreiber.

  • Romney ist prädestiniert für den Präsidentensessel!
    Grund: je dümmer, desto wählbarer, denn die Amerikaner wählen nur denjenigen zum Präsidenten, der ihrem eigenen IQ entspricht, und dieser liegt unterirdisch tief! Können doch nur rumschießen und beten!

  • Ja. Das wär`s noch. Der Krieg über die Hintertür, sozusagen ein Versprecher! Aber das Ziel ist dann geschafft!- Endlich Krieg im Iran!-

  • Romney ist halt Ami.
    Da darf man nichts erwarten.
    Wenn die im Krieg nach Beirut wollen, verfliegen sie sich, weil sie Beirut nicht von Bayreuth unterscheiden können, siehe ihr Einsetz "Desert storm"! Romney wird vermutlich auch nicht wissen, wo Deutschland liegt und schon gar nicht, wie die Hauptstadt heißt!!!!
    So ist das bei den Amis.Von nichts eine Ahnung, aber davon viel.
    Helden und Sieger sind die nur in ihren aufgeputschten Filmen! Für mehr reichts nicht.

    Die besten Siege erringen sie in ihren TV-Filmen

  • Was die Welt von WMD zu halten hat scheint demnach ein Interpretationsproblem zu sein: harter Tobak nach bald 250.000 Toten, freundlich summiert, in der Region.
    Beim Blutfliessen Interpretationsfragen zu bemühen, das klingt dann doch etwas recht semantisch bemüht.

  • Dieser Versprecher von Romney ist lediglich ein Briefing-Fehler seines Waglkampf-Teams. Mehr nicht. Die Europäer interpretieren da viel zu viel Aufregung hinein. Für den Durchschnitts-Amerikaner ist das nur eine kurze Anekdote, die den ansonsten themenarmen US-Wahlkampf beleuchtet.

  • Was noch fehlte, wäre Iraq mit Iran zu verwechseln, ist ja auch nur ein Buchstabe.
    Merke: im Iraq hatte die Bush Administration bereits die gegenwärtige Krise vorprogrammiert: Kleinigkeiten.
    Eben.

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