Pentagon-Bericht
Nummer Zwei der El Kaida im Irak getötet

Die Nummer Zwei der Terrororganisation El Kaida im Irak, Abu Assam, ist nach Angaben des US- Verteidigungsministeriums getötet worden. Er soll für zahlreiche Attentate mit Tausenden Toten verantwortlich sein.

HB BAGDAD. Abu Assam sei am Montagnachmittag ums Leben gekommen, berichtete der US- Nachrichtensender CNN unter Berufung auf einen Vertreter der Ministeriums weiter. Nähere Angaben über die Umstände seines Todes machte er nicht.

Anführer der El-Kaida-Terroristen im Irak ist der Jordanier Abu Mussab al-Sarkawi. Assam soll Al-Sarkaui, als Finanzier und religiöser Berater gedient haben. Die Gruppe hat sich zu zahlreichen Attentaten im Irak bekannt.

„Wir hatten einen Tipp von einem irakischen Bürger, der uns zu ihm führte“, sagte der Sprecher weiter. Die Armee habe die Spur Assams bereits vor einiger Zeit aufgenommen. Einen Bericht der Zeitung „New York Times“, wonach der US-Geheimdienst CIA an der Aktion beteiligt gewesen sein soll, bestätigte der Militärsprecher nicht.

In Bakuba, 65 Kilometer nordöstlich von Bagdad, gab es indes neue Anschläge. Dabei riss ein Selbstmordattentäter in einem Rekrutierungsbüro der irakischen Polizei neun Menschen mit in den Tod. 28 weitere Iraker seien verletzt worden, berichteten Krankenhausärzte. Der Attentäter hatte sich in dem Gebäude mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft gesprengt.

In Iskanderija, südlich der irakischen Hauptstadt, starb ein Selbstmordattentäter, als er mitten auf einem Markt eine Autobombe zündete. Dabei wurden sechs Menschen verletzt. Außer dem Täter starb niemand, weil laut Polizei ein Teil der Sprengladung in dem Auto nicht explodierte.

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