Pentagon verpasst Rekrutierungsziel um 42 Prozent
US Army als Arbeitgeber unbeliebt

Die US-Armee hat im April 42 Prozent weniger Rekruten angeworben als sie sich vorgenommen hat. Auch die Zahl der gewonnenen Reservisten blieb um 37 Prozent hinter dem Ziel zurück.

HB WASHTINGTON. Experten erklären die mangelnde Dienstbereitschaft vor allem mit den Ängsten potenzieller Freiwilliger und ihrer Familien vor einem Einsatz im Irak. Auch hätten sich die Beschäftigungsangebote im Land mit dem kräftigen Wirtschaftswachstum verbessert.

Mit April hat die Armee ihre Rekrutierungsziele den dritten Monat in Folge verpasst. Für das laufende Jahr liegt sie den Regierungsvertretern damit um 16 Prozent hinter ihren Soll-Zahlen. Sollte sie diesen Rückstand nicht aufholen können, wäre 2005 das erste Jahr seit 1999 mit einer negativen Bilanz.

Die USA sind im März 2003 in den Irak einmarschiert. Während des Einsatzes sind bislang fast 1600 Soldaten gefallen. Allein im Irak sind rund 138 000 US-Soldaten stationiert, in Afghanistan weitere 17 000. Um Truppenstärke und regelmäßige Ablösungen sicher stellen zu können, will die Armee in diesem Jahr 80 000 Rekruten anwerben. Davon sollten einem Sprecher der zuständigen Armeeinheit zufolge im April 6600 gewonnen werden. Tatsächlich eingeschrieben haben sich demnach in dem Monat aber nur 3821.

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