Personal vorübergehend nach Kuwait verlegt
Uno traut Lage in Basra nicht

Die Vereinten Nationen (Uno) haben ihr ausländisches Personal aus Basra im Südirak wegen Sicherheitsbedenken vorübergehend ins Nachbarland Kuwait verlegt.

Reuters BAGDAD. „Es ist eine vorübergehende Maßnahme, bis die Sicherheitslage neu bewertet werden kann“, sagte eine Uno-Sprecherin am Sonntag in Bagdad. „Sie (die Uno-Mitarbeiter) werden in Kuwait schlafen, aber jeden Tag nach Basra gehen.“ Das Uno-Personal werde den Irak nicht verlassen, betonte sie. „Wir haben eine Verpflichtung gegenüber der irakischen Bevölkerung. Wir schließen nicht, wir evakuieren nicht.“ Von der Maßnahme seien zehn Mitarbeiter in Basra betroffen.

Am 19. August waren bei einem Autobombenanschlag auf das Uno-Hauptquartier in Bagdad 22 Uno-Mitarbeiter getötet worden, darunter der Leiter des Uno-Einsatzes Sergio Vieira de Mello.

Basra steht unter Kontrolle britischer Truppen. Die Stadt erfuhr seit Ende der Kampfhandlungen im April eine relative Ruhe. Allerdings kam es im August wegen Strom- und Treibstoffknappheit zu Unruhen und Angriffen auf britische Soldaten.

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