Personalien: Frankreich stützt Spanien im Kampf um EZB-Posten

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Frankreich stützt Spanien im Kampf um EZB-Posten

Frankreich unterstützt Spanien bei seinen Bestrebungen, weiter im Direktorium der EZB vertreten zu sein. Im Mai beendet das derzeitige spanische Mitglied seinen Dienst. Andere Staaten schielen schon auf den freien Sitz.
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MadridIm Kampf um seinen Sitz im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) steht Spanien ein mächtiger Verbündeter zur Seite: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kündigte an, sein Land werde mit „aller Kraft die Präsenz eines spanischen Vertreters“ in dem Führungsgremium unterstützen. Spanien will seinen Sitz nicht aufgeben. Die Wirtschaftskraft und der Status als viertgrößte Volkswirtschaft in der Euro-Zone sprächen dafür, den Posten zu behalten, sagte Regierungschef Mariano Rajoy bei einer Pressekonferenz mit Sarkozy in Madrid.

Jose Manuel Gonzalez-Paramo scheidet im Mai aus dem Direktorium aus. Es gibt Spekulationen, dass nordeuropäische Länder ein Auge auf den freiwerdenden Sitz geworfen haben. In dem sechsköpfigen Gremium sind derzeit Italien mit EZB-Präsident Mario Draghi, Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien und Portugal vertreten. Das Direktorium entscheidet zusammen mit den 17 Notenbankchefs der Euroländer über die Zinspolitik der EZB.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Es zeigt sich, daß das EZB-Direktorium eine Katastrophe für Deutschland ist: Malta 1 Stimme, Deutschland 1 Stimme.
    Das ist undemokratisch, widersinnig und bedeutet, dass die Schuldenbarone per se Deutschland beliebig aussaugen können.
    Unsere Berliner Politiker sind von allen guten Geistern verlassen und vermutlich tatsächlich ferngesteuert, denn anders läßt sich deren Verhalten nicht mehr erklären.

  • Die Franzosen haben sich nicht einzumischen, immer wieder dieser Hintenrum Egoismus. Wahrscheinlich bekommt dafür Frankreich von Spanien bei EADS freie Hand! Für deren Personalwünsche.

  • jetzt sind es die PFIGS.
    Es gab in Europa schon immer zwei natuerliche Grenzen:
    die Alpen und
    die Grenze zwischen germanischen und lateinischen Sprachen.

    Diese Grenzen sollten unbedingt neu gezogen werden.

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