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Petersberger Klimadialog: Merkel fordert neues Klima-Abkommen

In Berlin verhandeln ab Montag wieder 35 Staaten beim Petersberger Klimadialog. Kanzlerin Merkel will dort für mehr Tempo beim Klimaschutz eintreten. Sie fordert ein neues, verbindliches Abkommen.

Rauch aus den Schornsteinen eines chinesischen Kraftwerkes: 35 Staaten sind beim Petersberger Klimadialog in Berlin dabei. Quelle: dpa
Rauch aus den Schornsteinen eines chinesischen Kraftwerkes: 35 Staaten sind beim Petersberger Klimadialog in Berlin dabei. Quelle: dpa

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Peter Altmaier wollen am Montag mit Vertretern von 35 Staaten über mehr Tempo beim internationalen Klimaschutz beraten. Bei dem sogenannten 3. Petersberger Klimadialog soll vor allem die UN-Klimakonferenz im November in Katar vorbereitet werden.

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Im Dezember war bei der Konferenz im südafrikanischen Durban der Fahrplan für einen bis 2015 geplanten Weltklimavertrag beschlossen worden, der nun konkretisiert werden muss. Dieser soll alle Länder verpflichten, konkrete Maßnahmen zur Verringerung klimaschädlicher Kohlendioxidausstöße umzusetzen. Merkel wird am Nachmittag zu den Teilnehmern des Petersberger Klimadialogs sprechen.

Bei dem Treffen soll auch geprüft werden, ob sich mit bisherigen Klimaschutzzusagen überhaupt noch das gemeinsame Ziel erreichen lässt, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Zudem muss geprüft werden, ob Finanzzusagen für mehr Klimaschutz und Hilfen für besonders vom Klimawandel betroffene Länder noch einzuhalten sind. Altmaier, der im Mai Norbert Röttgen abgelöst hatte, sieht das zweitägige Treffen als eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält ein neues internationales Klima-Abkommen mit klaren Vorgaben für dringend notwendig. Die Vereinbarung müsse "bindend und sehr ambitioniert" sein, forderte die CDU-Vorsitzende am Samstag in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. Man dürfe die Jahre zwischen 2012 und 2015 "nicht einfach verstreichen lassen".

Zu den Inhalten eines neuen Abkommens sagte die Regierungschefin: "Das Oberziel heißt: Es muss vermieden werden, dass der Temperaturanstieg stärker als 2 Grad Celsius ist". Merkel sagte "harte Verhandlungen" voraus, insbesondere über die Frage, welche Region der Welt welchen Beitrag leisten muss.

Deutschland hat ihrer Auffassung nach eine Vorreiterrolle. Es gebe es eine Verpflichtung für die Länder, in denen ein guter Wohlstand aufgebaut worden sei, moderne, zukunftsfähige Umwelttechnologien auch den Schwellenländern zur Verfügung zu stellen. "Daran wird Deutschland weiter mitarbeiten", sagte Merkel.

Der sogenannte Petersburger Klimadialog findet zum dritten Mal statt. Er soll jeweils zur Jahresmitte die folgende UN-Klimakonferenz vorbereiten. Diese findet dieses Jahr in Doha (Katar) statt. Auf dem vorherigen Klimagipfel im südafrikanischen Durban Ende vergangenen Jahres hatten sich die UN-Staaten darauf verständigt, das bis Ende 2012 reichende Kyoto-Klimaprotokoll zu verlängern. Zudem soll bis 2015 ein Abkommen ausgehandelt werden, dem alle Staaten angehören sollen. Umgesetzt werden soll es ab 2020.

  • 22.07.2012, 22:25 UhrFreeSolarkritik

    Wer dieses 22-minütige Video gesehen hat, braucht kein neues Klimaabkommen: http://www.youtube.com/watch?v=4WEFE_hRb28

    Denn dieses Video weist nach, dass es seit über 150 Jahren keine gefährliche globale Erwärmung gibt. Und das wissen sogar auch Schellnhuber, Rahmstorf und Latif, was auch in dem Video dokumentiert wird.

  • 16.07.2012, 22:12 UhrRalle

    Und dieses Klimaabkommen sollte ihr jetzt endgültig den Hals brechen.
    Was will diese "Frau", wenn man sie denn so nennen kann, uns eigentlich weismachen?
    CO2 ist ein Wachstumsgas und nebenher noch schwerer als Luft. Es kann also unmöglich in der oberen Atmosphäre einen Treibhauseffekt verursachen!
    Und diese "Frau" soll Doktor der Physik sein?
    Frau Merkel, ich dachte immer, dass geht nicht, aber Sie machen sich noch lächerlicher als Sie schon sind.

  • 16.07.2012, 16:37 Uhrreprheintal

    Na gut, beim ersten mal hat's halt nicht so geklappt. Machen wir ein neues Abkommen. Und wenn das wieder nicht hinhaut, kommt das nächste Abkommen.
    Die Kanzlerin kommt vor lauter Gipfel und Abkommen nicht mehr zum Regieren!

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