Pilotprojekte: Peking bricht die Ein-Kind-Politik auf

Pilotprojekte
Peking bricht die Ein-Kind-Politik auf

Chinas Regierung plant den Ausstieg aus der Ein-Kind-Politik. In fünf Pilotregionen sollen Eltern ab dem kommenden Jahr ein zweites Kind bekommen dürfen, sagte der unabhängige Demographieexperte He Yafu dem Handelsblatt.
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PEKING. Schon 2014 solle landesweit eine Zwei-Kind-Politik gelten. Der renommierte Publizist He beruft sich auf Quellen in der Kommission für Familienplanung, dem maßgeblichen staatlichen Organ für Bevölkerungspolitik.

Hintergrund für den Tabubruch sind Sorgen der kommunistischen Führung, dass die bisherige Bevölkerungspolitik zu einer Überalterung der Gesellschaft, zu Arbeitskräftemangel und zu einem gefährlichen Konfliktpotenzial unter jungen Männern führt. Die Ein-Kind-Politik "hat das Bevölkerungswachstum stark gebremst, doch nun steht China vor einem beispiellosen Alterungsprozess“, sagt Jonathan Anderson vom Bankhaus UBS in Hongkong. Er erwartet, dass das Trendwachstum in China wegen des drohenden Bevölkerungsrückgangs in den kommenden Jahrzehnten um zwei Prozentpunkte sinkt.

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