Piraten-Angriff
Iranische Marine rettet US-Frachtschiff

Als ein US-Frachter im Golf von Oman von Piraten angegriffen wird, ist die Not groß. Die iranische Marine beobachtet die Situation und tut, was die politische Beziehung der beiden Länder nicht erwarten lässt: Sie hilft.
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TeheranDie iranische Marine hat nach Medienberichten erstmals ein US-Frachtschiff im Golf von Oman vor somalischen Piraten gerettet. Der unter US-Flagge fahrende Frachter „Maersk Texas“ sei am Mittwoch von mehreren Piratenschiffen eingekreist worden, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Donnerstag. Die iranische Marine habe eingegriffen und die Piraten in die Flucht geschlagen. Die US-Marine ist bereits zweimal iranischen Schiffen gegen Piraten zu Hilfe gekommen. Seit mehr als 30 Jahren gibt es zwischen den beiden Ländern keine diplomatischen Beziehungen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • um gottes willen aus welcher höhle sind sie denn gekrochen ?

  • wenn iraner ein Hand voll von Honig in Mund des Amerikaner stecken beißen sie trotzdem. ist das ausdrück als undankbarkeit. natürlich stecken die Juden da hinter und amerikaner folgen sie blind. Wenn es auch so währe sollte noch der Ton dass per Funk gesprochen wurde noch vorhanden sein. einfach sagen kann man alles

  • Einer meiner Gründe, mein Handelsblatt-Abo nach mehreren Jahrzehnten zu beenden, war die gehäufte Feststellung, daß das "HB" ungeprüft die Nachrichten und Daten anderer Agenturen, finanzieller, wirtschaftlicher oder politischer Interessengruppen übernimmt und ihnen durch die Veröffentlichung im "HB" eine gewisse Seriosität und den Anspruch auf "Wahrheit" verleiht
    Aber immer wieder zeigt sich, daß die Redakteure ihre "Hausaufgaben" nicht im Sinne des klassischen Journalismus machen, sondern einfach nur "kopieren".
    - Und damit auch jeden "Fehler" der in der jeweiligen Vorlage enthalten ist...
    Dies ist sehr traurig, denn wir haben in diesen Zeiten Zugang zu wesentlich mehr Informationen, als dies früher der Fall war.
    Daher sollten Journalisten immer erst abwägen, kritisch hinterfragen und nur dann etwas veröffentlichen, wenn eine sehr hohe Sicherheit besteht, daß die "Nachricht" nicht verfälscht oder absichtlich manipuliert und/oder zusätzlich von anderen -unabhängigen- Quellen bestätigt wurde.
    Dies ist, - zugegeben -, keine leichte Aufgabe.
    Aber lediglich hinter dem Bildschirm eines vernetzten Macs zu sitzen oder mit Hilfe irgendeiner APPs Informationen "zu fischen" ist kein Journalismus, sondern bloß "News-Design".
    Von einer ZEITUNG erwarten die Leser (- und ich) etwas Besseres.

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