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Pläne: Labour macht Wahlkampf gegen Banken

Britische Banken sollen das Investmentbanking vom Kundengeschäft trennen und Banker sollen Steuern auf Boni zahlen. Doch bevor diese Pläne wahr werden, muss der Labour-Chef die nächste Wahl gewinnen.

Ed Miliband, der Vorsitzende der Labour-Partei. Quelle: Reuters
Ed Miliband, der Vorsitzende der Labour-Partei. Quelle: Reuters

London Die britische Labour-Partei hat ihre Pläne zur Reform des Bankensektors vorgestellt, die den Plänen von SPD-Spitzenkandidat Peer Steimbrück sehr nahe kommen. Sollte seine Partei nach der Wahl 2015 wieder die Regierung stellen, werde sie die Banken zwingen, ihr „Casino“-Investmentbanking vom Kundengeschäft zu trennen, sagte Parteichef Ed Miliband der Zeitung „Observer“.

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Die Banken müssten sich mehr darauf konzentrieren, kleinen Unternehmen Geld zu leihen, anstatt „an den internationalen Geldmärkten zu spielen“, sagte Miliband vor dem fünftägigen Labour-Parteitag, der heute in Manchester beginnt.

Zudem wolle seine Partei die Boni von Bankern besteuern und so zwei Milliarden Pfund (2,5 Milliarden Euro) einnehmen, sagte Miliband der BBC. Auch solle der Spitzensteuersatz auf 50 Prozent angehoben werden. Die Regierungskoalition aus Konservativen und Liberaldemokraten hatte den Satz für Einkommen über 150.000 Pfund Anfang des Jahres auf 45 Prozent abgesenkt.

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Nach 13 Jahren an der Regierung war Labour 2010 abgewählt worden. Jüngsten Umfragen zufolge liegt die Partei mittlerweile wieder zehn Prozentpunkte vor den regierenden Konservativen unter Premierminister David Cameron. Miliband ist seit 2010 Labour-Chef.

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