Plan zur Defizitsenkung in der Schublade
Bush verteidigt Steuersenkungen gegen Kritik

US-Präsident George W. Bush hat seinen wirtschaftspolitischen Kurs gegen Kritiker aus den Reihen der Demokratischen Partei verteidigt. Vor Journalisten in Washington räumte Bush am Mittwoch ein, dass die von seiner Regierung beschlossenen Steuersenkungen für das Rekord-Defizit im Haushalt teilweise mitverantwortlich seien.

Reuters WASHINGTON. „Ich habe entschieden, der Rezession durch eine Steuersenkung zu begegnen“, sagte Bush. Und so geht ein Teil des Defizits, keine Frage, auf die Steuern zurück.“

Gleichzeitig aber hätten die Steuersenkungen die US- Wirtschaft wieder in eine Position gebracht, um Wachstum zu erreichen. Ein sofortiger Beschäftigungseffekt sei davon allerdings nicht zu erwarten.

Im sich abzeichnenden Beginn des Wahlkampfs für die Präsidentenwahl 2004 haben die Demokraten die Wirtschaftspolitik der Regierung Bush besonders ins Visier genommen. Die Opposition wirft dem Republikaner Bush vor, seine Steuersenkungen seien mitverantwortlich dafür, dass ein Rekord-Budget-Plus sich in ein Rekord-Budget-Minus verwandelt habe. Experten gehen davon aus, dass das Haushaltsdefizit der USA im Fiskaljahr 2003 rund 455 Mrd. Dollar betragen wird.

Bush, der als Präsident für eine zweite Amtszeit wieder gewählt werden möchte, sagte, die Regierung habe Pläne, um das Haushaltsdefizit in den nächsten fünf Jahren zu halbieren.

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