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Platz für Legehennen: EU will Käfighaltung von Hühnern bestrafen

Ab Sonntag ist die Käfighaltung für Legehennen verboten - und die Eier dürfen nicht mehr außerhalb der nationalen Grenzen verkauft werden. Wer es trotzdem tut, muss mit Strafen durch die EU rechnen.

Ab 1. Januar verboten: die Haltung von Legehennen in Käfigen. Quelle: Reuters
Ab 1. Januar verboten: die Haltung von Legehennen in Käfigen. Quelle: Reuters

BerlinDie EU-Kommission hat Strafen für die EU-Länder angekündigt, die ab dem 1. Januar Eier von Käfighennen noch nicht verboten haben. "Die Kommission wird zu Beginn des Jahres Vertragsverletzungsverfahren gegen die Mitgliedstaaten einleiten, die bis zum 1. Januar nicht mit dem Gesetz konform sind", sagte ein Sprecher der Kommission der "taz" (Mittwochsausgabe).

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In voraussichtlich zwölf EU-Ländern gibt es laut der Zeitung noch Betriebe, die ihre Produktion nicht rechtzeitig umstellen werden. Frankreich, Polen, Belgien, Portugal, Rumänien, Bulgarien und Zypern können die Frist nicht einhalten. Italien, Spanien, Griechenland, Ungarn und Lettland schickten demnach nicht einmal ausreichende Daten.

"Die Mitgliedstaaten werden sicherstellen müssen, dass keine Eier aus unerlaubten Käfigen und keine aus diesen Eiern hergestellte Produkte ihren nationalen Markt verlassen", teilte der Kommissionssprecher weiter mit. Inspektoren sollen in den Ländern Beweise sammeln.

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Ab Sonntag ist die Käfighaltung von Legehennen in allen EU-Ländern verboten. In Deutschland wurde die Regelung bereits zum 1. Januar 2010 umgesetzt. Haltungsart und Herkunft der Hühner lassen sich am Stempelaufdruck auf dem Ei ablesen. Die erste Ziffer auf dem Stempel steht für die Haltungsform, wobei 0 die ökologische und damit die hühnerfreundlichste Haltungsart kennzeichnet. Die Ziffer 1 steht für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfige, und zwar Kleingruppenkäfige wie Legebatterien. Die Buchstaben nach dem Bindestrich geben Auskunft über das Herkunftsland, etwa DE für Deutschland oder NL für die Niederlande. Zuletzt folgt die Kennung des Herstellerbetriebs.

  • 29.12.2011, 15:11 UhrAnonymer Benutzer: EckardWendtAGfaNeV

    Ich stimme zu, aber es fragt sich, wer das "bessere" Schicksal hat. Ich denke, die Hähne, denen das Elendsdasein in den tierfeindlichen Legekäfigen des alten wie des neuen Typs (irreführend als "Kleinvoliere" bezeichnet) und in den sehr oft extrem schlechten Bodenhaltungen erspart bleibt. Siehe hierzu auch:
    http://www.tierschutz-landwirtschaft.de/html/stellungnahme_zur_alternativen.html

  • 29.12.2011, 15:04 UhrAnonymer Benutzer: EckardWendtAGfaNeV

    Ich stimme zu, aber es fragt sich, wer das "bessere" Schicksal hat. Ich denke, die Hähne, denen das Elendsdasein in den tierfeindlichen Legekäfigen des alten wie des neuen Typs (irreführend als "Kleinvoliere" bezeichnet) und in den sehr oft extrem schlechten Bodenhaltungen erspart bleibt. Siehe hierzu auch:
    http://www.tierschutz-landwirtschaft.de/html/stellungnahme_zur_alternativen.html

  • 29.12.2011, 13:55 UhrAnonymer Benutzer: Antonietta

    Egal ob Käfig- oder Bioeier: am Anfang sind die Küken, und nur die weiblichen müssen ihr kümmerliches Dasein als Legehennen fristen. Die männlichen werden, da es für die Fleischproduktion spezielle Züchtungen gibt, nicht mehr gebraucht, aussortiert und vergast oder vermust. 45 Millionen jedes Jahr alleine in Deutschland.

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