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Diskussion: Kommentare zu: „Gegen Griechenland ist Zypern eine Pommesbude“

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock
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  • 29.01.2013, 14:55 UhrPommesbude

    Mag sein, aber wenn eine Währungszone noch nicht mal ne Pommesbude stabilisieren kann, was werden da wohl die Märkte (wer auch immer die Märkte sein mögen) denken. Eine Währungszone einzurichten mit der naiven Vorstellung, es könnte eine gemeinsame Währung geben ohne gemeinsame Haftung im Krisenfall ist völlig naiv. Letztendlich wußten das auch schon Kohl und Waigel als Väter dieses löchrigen Vertragswerks, das bail-out Verbot stand doch nur deshalb im EGV, weil eine politische Union damals noch nicht durchsetzbar war und über die Hintertür durch den Euro vorbereitet wurde.

    • 29.01.2013, 17:16 UhrOekonomix

      Wenn die Pleite Griechenlands die €uro-Zone nicht zu Fall gebracht hat, warum sollte dies dann bei einer Pleite Zyperns passieren? In Zypern hat die EU die Chance ein ordentliches Konkursverfahren umzusetzen - ohne Konkursverschleppung wie in GR. Damit würde die €uro-Zone auch wieder etwas Glaubwürdigkeit zurückgewinnen.

      Keinesfalls darf Zypern ein neuer Präzedenzfall werden, der die Spielregeln weiter aufgeweicht, denn Zypern ist ohne Schuldenschnitt nicht zu retten. Zypern produziert kaum etwas womit es seine Schulden zurückzahlen könnte. Ein Teil des zypriotischen Gases ist bereits an Israel verkauft, der Rest lässt sich aufgrund der geografischen Lage Zyperns nur als LNG exportieren.

    • 29.01.2013, 20:00 UhrEuroTanic

      Der Euro, wie alle Papierwährungen ist bereits zusammengebrochen, wird aber nur noch künstlich am Leben gehalten. Das ist so wie bei den Irren in der Psychatrie. Solange alle glauben, dass es gut geht ist es halt so. Das hat mit Realität nichts zu tun.

    • 29.01.2013, 20:08 UhrRainer_J

      @Pommesbude

      Sehe ich nicht so. Wenn ihre Nachbarn jahrlang auf zu großen Fuß leben und sich überschulden, sehen sie sich dann in einer Pflichtbürgschaft, weil sie Nachbarn sind und das gleiche Geld nutzen?

      Entweder eine Gemeinschaftswährung funktioniert, weil sich alle Beteiligten an den Spielregeln halten oder sie MUSS aufgelöst werden. Die Fehlkonstruktion "Eurozone" ist eindeutig der 2.Fall.

      Wegen zuviel EUdSSR nach noch mehr EUdSSR zu rufen, ist sicher der falsche Weg. Die Briten machen es viel besser. Entweder es gibt eine WIN-WIN Situation oder es gibt keine Gemeinschaft!

      Der "Euro" ist eine Schnapsidee. Sowas wird nie funktionieren. Aber zum Glück gibt es den Privatausstieg. Der CDU-Abschaum kann ja weiter ein Sparbuch oder eine Lebensversicherung in Euro haben. Ich gönne es denen. Alle CDU-Mitglieder sind Abschaum und sollte auch so behandelt werden.

      In Niedersachsen haben wegen der illegalen Rettungspolitik die 3-4 Prozent der Stimmen gefehlt, die sie sonst mehr bekommen hätten und dadurch die Mehrheit gehabt hätten. Die Welt ist zumindest etwas gerecht.

    • 29.01.2013, 22:31 UhrWiderstand

      Der Artikel ist doch wirklich schön. Zitat: "Dabei hält sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lediglich daran, was im Vertragstext zum Euro-Rettungsschirm ESM festgehalten wurde, nämlich, dass Hilfsleistungen an bestimmte Bedingungen gekoppelt sind."

      Tatsächlich, die Realsatire ist noch steigerungsfähig! ECt niedlich! Wann hat sich denn zum letzten Mal in Europa einer an Verträge gehalten, wenn es sich um Vermögensumverteilung zugunsten der Mittelmeerverbrecher und GS dreht? Den Vertrag, den Schäuble nicht "alternativlos" bricht, wenn die EU Druck macht, gibt es nicht. Mastricht und die CDU-Versprechen zur Einführung des Euro - kennt das vielleicht noch jemand??

      Mal am Rande: Ich bin auch systemrelevant! Ich hätte gerne 1 kleine Milliarde vom Rettungsfond. Ich verpflichte mich auch bei der EZB, bei Zahlung der Milliarde 100 Millionen an Goldman-Sachs zu überweisen. Aber so kleine Summen interessieren die dort ja nicht. Die wollen alles und noch viel mehr. Und Draghi wird dafür sorgen, dass sie es kriegen und wenn er dazu eigenhändig dem letzten Deutschen das letzte Konto plündern muss. Das tut er doch sowieso schon, indem er alle unsere früheren Aktiva in wertlose Forderungen an die EZB tauscht. Es gibt eben Raubzüge, die man vom Schreibtisch aus erledigen kann. Die vereinigten Gutmenschen und Weltenretter in Berlin wollen besch...n werden, also besch...t sie!

  • 29.01.2013, 14:58 UhrHagbard_Celine

    Das wäre mal eine gute Gelegenheit die Russen mit ins Boot zu ziehen, dann könnn sie mal gute Taten auf schöne Worte folgen lassen.

    Russland und die EU haben etwas zu verlieren, dementsprechend sollen beide bereit sein einen Beitrag zu leisten.



    • 29.01.2013, 15:05 UhrMazi

      Ob das so gut wäre?

      Vielleicht hätten auch die Türken Interesse daran, die Insel ganz in Besitz zu nehmen. Dann wäre auch dieser Zankapfel weg. Es dürfte auch zur Motovation der Griechen beitragen.

    • 29.01.2013, 15:05 Uhrraentnaer

      Die Russen und zahlen? Die haben doch erst in den 90zigern unsere Kohle verbrannt.

  • 29.01.2013, 14:59 Uhrraentnaer

    Verkürzt gefragt: Wer hat Recht; Schäuble oder Drahgi?
    Es wird öffentlich gestritten, doch den Märkten ist es egal. Draghi denkt nur noch ans Geld der Anderen.
    Dennoch wird die Bundesregierung nach der Wahl einknicken, weil sie das schon immer so tat. Mit dem Einknicken verhindert man die nötigen Restrukturierungen genauso, wie mit dem Gelddrucken. Am Ende sind wir dann Alle alle: Im Westen nichts Neues.

  • 29.01.2013, 15:06 UhrWarumdannIrland

    Zum Thema Russenmafia und Steuerparadies:
    Irland wurde doch als Steuerparadies für Körperschaftsteuerflüchtlinge aus Deutschland auch gerettet ohne seine Steuerprivilegien abzuschaffen und Russenmafia gibts denke ich in Deutschland nicht weniger sondern eher sehr viel mehr. Also mal entspannen und vor der eigenen Haustüre kehren.

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