Politiker mit Potenzial
Warum Christine Lagarde und Rainer Brüderle überzeugt haben

Neben Karl-Theodor zu Guttenberg sind im vergangenen Jahr noch weitere Politiker mit besonderen Leistungen auffällig geworden. Wer sich außer dem Verteidigungsminister 2010 in seinem Amt gut geschlagen hat.
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Rainer Brüderle

Der Bundeswirtschaftsminister schaffte nach dem Regierungswechsel die Imagewende. Zu Oppositionszeiten als „Windmaschine“ verhöhnt, stieg Rainer Brüderle, der 65-jährige Vize der FDP, in den letzten Monaten zum Hoffnungsträger der Liberalen auf, der sogar immer häufiger als Nachfolger des glücklosen Parteichefs Guido Westerwelle gehandelt wird. Sein ordnungspolitischer Kompass etwa in Sachen Opel-Hilfen verhinderte, dass auf den Steuerzahler Milliardenausgaben zukamen. Brüderle zeigte, dass er sich sogar gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durchsetzen kann – sehr zur Freude der liberalen Basis. Sein skandalfreies Ministerium stemmte sich auch erfolgreich gegen Staatshilfen für den Handelskonzern Karstadt und den Baukonzern Hochtief. Dabei vergaß Brüderle nie, den Mittelstand, die Kernwählerschaft der FDP, zu pflegen. Ein Mann mit Potenzial.

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Kommentare zu " Politiker mit Potenzial: Warum Christine Lagarde und Rainer Brüderle überzeugt haben"

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  • Dieser beitrag über brüderle ist Realsatire pur.
    brüderle ist ein Dampfplauderer wie er im buche steht. Der Mann kann stundenlang reden ohne etwas zu sagen. ich habe mich des öfteren gefragt, ob D überhaupt noch dieses Ministerium braucht.
    Die Gesetze kann man doch gleich innerhalb der DAX Konzerne ausarbeiten und beschließen.
    Das ist doch nur noch ein Schattenkabinett

  • in welch jämmerlichem Zustand muss sich unser Land befinden? Seit Guttenberg scheint es schon auszureichen, öffentlickeitswirksam gegen Staatshilfen zu polemisieren, um als ordnungspolitischer Leuchtturm in Regierung, bürgerlichen Parteien und wirtschaftsnaher Presse gefeiert zu werden. Handelt es sich hierbei um bewusste irreführung oder etwa nur um blanke Panik?
    brüderle ist doch eine Schande für jeden ernstzunehmenden Liberalen, denn er tritt liberale ideen mit Füßen, wenn sie seiner gefühlten Kernklientel nicht in den Kram passen. Er war einer der lautesten befürworter des Deals mit den Stromoligopolisten, durch den deren Marktposition langfristig gestärkt wird. Dringend benötigte ideen und Konzepte zu einem mehr auf Nachhaltigkeit angelegten Wirtschaftsmodell Deutschlands liefert er nicht. Entweder stellen die hohe Anfälligkeit der deutschen Wirtschaft für exogene Schocks und die geringe Anpassungsfähigkeit unserer wirtschaftspolitischen Ordnung an das sich immer schneller verändernde Umfeld für brüderle keine Probleme dar, oder er scheint mit deratigen Themen schlicht überfordert zu sein.
    Wie Westerwelle, Rösler und Schnarrenberger ist er daher als Minister eine glatte Enttäuschung, und somit auch mitverantwortlich für das desolate aktuelle Erscheinungsbild der FDP. ihn zum Hoffnungsträer zu stilisieren, gleicht einem schlechten Witz.

  • Sie haben es beim Handelsblatt immer noch nicht gemerkt; brüderle ist eine Lachnummer. Wenn der Potential hat, bin ich Jesus! Die haben alle nur von Guidos RambaZamba Wahlkampf profitiert. Jetzt wo das Gesülze zur Strategie werden soll, gibt es nur Krämpfe. ich werde diesen Haufen von Unfähigen nie wieder wählen. Die werden sich auch die nächsten Jahre nicht wieder erholen, es sei denn, sie würden einige ganz wichtige Punkte ändern und ein ganz einfache erfolgreiche Strategie fahren, es gibt sie. Nur diese blinden wissen von nichts.

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