Politische Bewertung
In Berlin stößt Mitt Romney auf Skepsis

Auch wenn er sich im Vorwahlkampf schwer tut, Mitt Romney bleibt Favorit der Republikaner für die Präsidentschaftskandidatur. In Berlin stößt der moderate Republikaner allerdings auf ein verhaltenes bis negatives Echo.
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BerlinEine mögliche Präsidentschaftskandidatur von Mitt Romney stößt auf ein geteiltes Echo in Berlin. „Romney wäre mit seinen Erfahrungen aus der Wirtschaft sicher ein Präsident, mit dem das Projekt einer Transatlantischen Freihandelszone vorankommen könnte. Darin liegt die Zukunft des transatlantischen Verhältnisses“, sagte der außenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder, Handelsblatt Online. Gegenüber China beziehe der Republikaner sehr klare und teilweise konfrontative Positionen. Von einer republikanischen Administration könne deshalb die Forderung an Europa kommen, sich im Verhältnis USA-China auf eine Seite zu stellen. Das transatlantische Verhältnis sei zwar „historisch gewachsen und unverbrüchlich“, unterstrich der CDU-Politiker. Doch China sei Deutschlands strategischer Partner. „Darum kann es in dieser Frage kein entweder-Oder geben.“

Das sieht auch der CDU-Wirtschaftsexperte Joachim Pfeiffer so. Er glaube nicht, dass die deutsch-amerikanische Partnerschaft von einer möglichen Präsidentschaft Romneys negativ betroffen sein werde. „Es gibt nach wie vor gemeinsame Werte, Interessen und den Freihandel“, sagte Pfeiffer Handelsblatt Online. „Auch können sich die Amerikaner nicht vor der Globalisierung drücken.“

Der Chef der FDP-Gruppe im Europaparlament, Alexander Graf Lambsdorff, sieht im Falle eines Präsidenten Romney neue Herausforderungen auf Europa zukommen. Grundsätzlich zeichne sich zwar das transatlantische Verhältnis durch Konstanz und Verlässlichkeit aus, unabhängig davon ob ein Republikaner oder ein Demokrat im Weißen Haus sitze. „Auch wenn einige Aussagen der republikanischen Bewerber auf einen Rechtsruck der Partei auch in außenpolitischen Fragen schließen lassen, sollte man diese zumindest im Falle des doch eher besonnenen Kandidaten Mitt Romney nicht überbewerten“, sagte Lambsdorff Handelsblatt Online. Aufhorchen ließen dagegen seine Aussagen zur Stärkung der amerikanischen Seestreitkräfte. „Das deutet stark darauf hin, dass er, sollte er gewählt werden, die Umorientierung der USA Richtung Pazifik und Indischer Ozean fortsetzen will“, ist sich Lambsdorff sicher.

Dieser geostrategische Paradigmenwechsel von einer transatlantischen hin zu einer pazifisch-asiatischen Ausrichtung sei allerdings schon von der Obama-Administration begonnen worden. Denn niemand in Amerika könne sich der wachsenden Bedeutung Chinas und der pazifischen Schwellenländer entziehen. „Es liegt also vor allem an Europa, sich mit neuer Ernsthaftigkeit auf ein verändertes strategisches Umfeld einzustellen, dass uns absehbar mehr Verantwortung für Stabilität und Friedenssicherung in unserer eigenen Nachbarschaft auferlegen wird“, sagte Lambsdorff.

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  • und wovon träumen Sie nachts?

  • 1. wir sind nicht die gleiche person, wie man am namen unschwer erkennen kann.
    2. effiziente schreibweise ist keine rechtschreibschwäche, ebensowenig wie mangelnder kadavergehorsam eine unterordnungsschwäche ist.
    3. obama hat mehr als genug dreck am stecken um als würdiger nachfolger von bush zu gelten. die verschärfung des patriotacts sind auf seinen mist gefallen, so dass ich inzwischen größere sorgen habe in die usa als nach kuba einzureisen. der lybienkrieg, die kriegsrhetorik gegen den iran, usw. damit ist er brav auf der linie mit bush und den anderen 3 neocons, die noch im rennen sind. drohnenangriffe, bürgerkrieg in pakistan...
    bush hat mit drohnen 340 leute, obama 1718 leute hingerichtet... das sollte einem schonmal ein friedensnobelpreis wert sein...
    ron paul hingegen will weltweit die truppen abziehen und die sanktionen mit allen anderen ländern, auch kuba usw. aufheben. das wäre doch mal n change, der den namen verdient?

  • Na wenn das mal nicht der gleiche Autor war... Die Rechtschreibschwäche ist verräterisch.

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