Polizei dementiert Bombenfund
40 Islamisten in Istanbul verhaftet

Kurz vor dem Nato-Gipfel wächst in Istanbul die Furcht vor Anschlägen. Der Fund eines Sprengstoff-Autos am Flughafen wurde jedoch wieder dementiert.

HB BERLIN. In Istanbul wächst die Sorge vor weiteren Anschlägen. In der ganzen Stadt herrschen wegen des am Montag beginnenden Nato-Gipfels höchste Sicherheitsvorkehrungen. Die Polizei dementierte jedoch am Abend einen Bericht des Senders CNN Türk, nach dem am Flughafen in Istanbul ein Auto mit einem Sprengsatz gefunden worden sei. Es habe keinen solchen Vorfall gegeben und man wisse nicht, woher die Geschichte komme, so die Polizei. Der Sender hatte berichtet, die Bombe habe rechtzeitig entschärft werden können.

Nach den Anschlägen in Ankara und Istanbul vom Donnerstag hat die Polizei am Freitag mehr als 40 Islamisten festgenommen. 15 von ihnen hätten Al-Qaeda-Ausbildungslager besucht, berichten Medien. Zunächst waren Linksextremisten für die Anschläge verantwortlich gemacht worden.

Zugleich bemühte sich die Türkei, Ängste vor Anschlägen während des am Montag beginnenden Nato-Gipfels zu zerstreuen. Die Sicherheitsvorkehrungen seien sehr scharf, so der Polizeichef von Istanbul.

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