Polizei-Großeinsatz
Islamisten und Kurden prallen in Herford aufeinander

Jesiden und Islamisten treffen nicht nur im Irak aufeinander: In Herford haben eine gewaltsame Attacke und die anschließenden Proteste für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt.
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HerfordAuseinandersetzungen zwischen Männern jesidischen Glaubens und Sympathisanten der Terrorgruppe Islamischer Staat haben im westfälischen Herford einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Anlass für die Streitigkeiten soll ein Plakat gewesen sein, auf dem Jesiden zu einer Demonstration gegen die Kriege in Syrien und im Irak aufriefen.

Nach Angaben der Polizei hatten am Mittwoch sechs Sympathisanten der radikalislamischen Terrormiliz fünf Jesiden in der Innenstadt von Herford attackiert und zwei von ihnen verletzt. Daraufhin versammelten sich bis zu 300 Angehörige der Glaubensgemeinschaft, um gegen den Angriff zu demonstrieren. Mehrere Polizeihundertschaften waren im Einsatz, um die Gruppen auf Abstand zu halten. Die ganze Nacht lang seien größere Personengruppen kontrolliert worden, sagte ein Polizeisprecher.

Die Jesiden sind Kurden und leben vor allem im Nordirak, wo die Terrormiliz Islamischer Staat nach heftigen Kämpfen mit kurdischen Einheiten mehrere Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht hat. Sie geht rücksichtslos gegen Gegner und Andersgläubige vor. Im Nordirak sind derzeit zehntausende Menschen auf der Flucht vor den Extremisten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ach so - bevor ich es vergesse: Ich sehe täglich mehr arme deutsche Rentner, die nach Pfandflaschen suchen und sich dabei sogar noch mit den "Facharbeitern" aus sämtlichen Teilen der Welt auseinandersetzen müssen. Dazu Familien, die sich keine Wohnungen mehr leisten können, obgleich gearbeitet wird.

    Und dann lese ich Meldungen wie diese. Lese darüber, dass ständig neue Flüchtlingsheime gebaut und immer mehr Flüchtlinge aufgenommen werden MÜSSEN. MÜSSEN? Wo steht eigentlich die Menge derer, die hier ins gemachte Nest einwandern dürfen? Subventioniert vom Steuerzahler, der dafür verkommene Infrastruktur, sinkende Leistungen und steigende Kriminalität erhält. All die Politiker, die das vorangetrieben haben, werden hoffentlich zur Verantwortung gezogen: Es handelt sich hier nicht nur um Verstöße gegen das GG, sondern um ein Verbrechen gegen die Bevölkerung.

  • Tja, wir tolerieren uns zu Tode - und lassen uns dabei immer noch die Mär von der fehlenden Willkommenskultur erzählen. Was aber, wenn ich Vorgänge, wie den im Artikel beschriebenen, nicht willkommen heißen möchte? Ach, stimmt ja: Dann bin ich ein Rassist. Schrecklich, was aus diesem Land durch nicht vorhandene Einwanderungs- und lahme Asylpolitik gemacht wurde. Und am Ende will es mal wieder keiner gewusst und niemand gewollt haben. In diesem Sinne sende ich die besten Grüße nach Elfenbeinturmhausen, in dem sich unsere Politdarsteller tummeln. Es wird auch noch in eure feinen Vorstadtgegenden kommen, keine Sorge!

  • Waren die Herren Gauck und Wulff an der Spitze der Islamisten? Wundern würde es mich nicht, da diese Herren den Islamischen Terror unterstützen und fördern. Warum schreien unsere Medien nicht auf auf bei den Greueltaten durch den Islam? Wo sind die Bilder vom islamischen Terror in Israel und den toten Israelis? Wieso bezahlt Deutschland die Raketen auf Israel? Was passiert, wenn der erste terroranschlag erfolgt in Deutschland hat? freut sich Hr. Gauck dann?

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