Polizei und Armee in Alarmbereitschaft - Arafat appelliert an internationale Gemeinschaft
Israel rechnet mit Anschlägen

Polizei und Militär in Israel stellen sich auf neue Anschläge palästinensischer Attentäter ein. Nach mehreren Luftangriffen der israelischen Armee auf Ziele im Gaza-Streifen sei nun mit Reaktionen von palästinensischer Seite zu rechnen, hieß es im israelischen Rundfunk. Unterdessen rief Palästinenser-Präsident Arafat die internationale Gemeinschaft auf, etwas gegen die israelischen Luftangriffe auf Palästinenser zu unternehmen.

HB GAZA. Bei den jüngsten Angriffen der israelischen Armee waren 14 Palästinenser getötet und mehr als 80 verletzt worden. Unter den Opfern der Angriffe, die sich gegen Mitglieder der militanten Hamas- Organisation richteten, waren erneut Zivilisten. Der folgenschwerste Angriff ereignete sich am Montagabend, als Kampfhubschrauber eine Rakete auf ein Auto nahe dem Flüchtlingslager El Buredsch abfeuerten. Augenzeugen berichteten, der Wagen sei jedoch entkommen. Zwei weitere Raketen hätten eine Menschenmenge am Einschlagsort der ersten Rakete getroffen. Auch ein Arzt und medizinische Helfer wurden getötet.

Die Angriffe auf militante Palästinenser hatten mit der Bombardierung eines Hauses im Osten der Stadt Gaza begonnen, das von den Extremisten als Werkstatt zum Bau von Waffen diente.

Palästinenser-Präsident Arafat rief die internationale Gemeinschaft auf, gegen Israel vorzugehen. Was konkret gegen Israel unternommen werden solle, sagte Arafat in seiner ersten öffentlichen Reaktion auf die Angriffe nicht. Die führenden Staaten der Welt, darunter auch das so genannte Nahost-Quartett - bestehend aus der Europäischen Union (EU), den Vereinten Nationen (UNO), den USA und Russland - sollten „sofort eingreifen, um den militärischen Wahnsinn zu stoppen“, forderte er.

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