Polizei vermutet Sadr-Anhänger hinter Explosion
Anschlag auf Ölpipeline im Südirak

In der südirakischen Stadt Amara ist ein Anschlag auf eine Ölleitung verübt worden. Bei der Explosion eines leeren Tankwagens in Nassirija wurden mehrere Menschen getötet.

HB BERLIN. Im Südirak ist ein Anschlag auf eine Ölpipeline verübt worden. Laut der irakischen Polizei sind Aufständische für die Tat verantwortlich. Sie hätten die Leitung gesprengt, die das Ölfeld von Besergan mit einer Raffinerie in Amara verbinde, hieß es.

Demnach hätten Kämpfer der Mahdi-Miliz des radikalen schiitischen Geistlichen Muktada al Sadr die Sprengung ausgelöst, sagte ein Polizeisprecher. Über das Ausmaß des Schadens wurden keine Angaben gemacht.

Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich in der südirakischen Stadt Nassirija. Dort explodiert ein leerer Tankwagen. Drei Menschen starben, wie ein Behördensprecher mitteilte.

Er betonte, dass es sich dabei um eine Unfall gehandelt haben. Die Detonation sei durch Schweißarbeiten ausgelöst worden. Bei den Toten handelt es sich demnach um Techniker, die die Reparaturen ausgeführt hatten. Ein vierter Arbeiter wurde verletzt.

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