Populistische Parteien nach dem Anschlag Rückenwind für Rechts

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Italien: „Lasst uns uns stolz auf unsere Kultur sein“
„Sei vorsichtig, sie haben Stifte!“
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Während der Regierungschef Matteo Renzi und der Staatspräsident Giorgio Napolitano das Attentat in Paris verurteilen und ihre Solidarität mit den Opfern ausdrücken, nutzen die rechten Parteien die Gunst der Stunde.

Der Lega-Nord-Sekretär und Europarlamentarier Matteo Salvini tobt sich auf Twitter aus.

Er will die Rettungsaktionen im Mittelmeer komplett stoppen: „Mare Nostrum muss suspendiert und die Kontrollen der islamischen Zentren verstärkt werden“, fordert Salvini auf Twitter. Die Ankunft weiterer Flüchtlinge am Donnerstag kommentiert er so: „Lampedusa, weitere 73 Immigranten gelandet. Wer versichert uns, dass unter den Illegalen, die letztes Jahr in Italien verschwunden sind, keine Terroristen sind ?“ Seine Forderung: „Es reicht mit den Schritten zurück, die als Schwäche ausgelegt werden. Lasst uns uns stolz auf unsere Kultur sein und unsere Identität zeigen“.

Auch Maurizio Gasparri, der Vizepräsident des Senats aus Silvio Berlusconis Partei Forza Italia, gebraucht starke Worte: „Der Westen realisiert es wieder einmal zu spät. Stattdessen müssten wir immer unerbittlich sein und jeden Keim des integralistischen Fanatismus ersticken“, lässt er wissen und fügt hinzu: „Wir brauchen eine militärische Offensive. Weniger Geld für Lösegeldzahlungen. Nutzen wir das lieber, um die Flugzeuge zu bewaffnen, um die Zentralen des Terrorismus zu treffen.“

Nach Ansicht des Politologen Galli della Loggia reicht es nicht, jene, die Angst vor den Islamisten haben, als islamophob abzutun. „Aber das Problem besteht. Es lastet auf uns wie ein Felsblock jedem guten Willen und jeder erzieherischen Rede zum Trotz. Und es ist exakt das Problem des Islams“, schreibt della Loggia im „Corriere della Sera“.

Dieses  „Gemisch aus Religion, Kultur und Geschichte, das insgesamt 1,5 Milliarden Menschen betrifft“, habe oft andere Regeln als die des Westens und verurteile oft jede Kritik als Blasphemie. „Wenn das der Islam ist, dann wollen wir ihn kritisieren können, wie wir wollen: So wie wir gelernt haben das Christentum, den Buddhismus und 1000 andere Dinge zu kritisieren. Möglichst, ohne damit unserer Leben zu riskieren“, fordert della Loggia.

Katharina Kort, Mailand

Schweden: „Die ‚Religion des Friedens’ hat ihr Gesicht gezeigt?“
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40 Kommentare zu "Populistische Parteien nach dem Anschlag: Rückenwind für Rechts"

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  • @ Max Mustermann Teil 2
    Zitat
    Zafer Senocak, von Geburt Türke meint:

    Es fehlt die Bereitschaft zur Kritik der eigenen Traditionen. Muslime verurteilen Morde. Aber sie erkennen in dem Terror kein Grundproblem ihres Glaubens. Kaum ein islamischer Geistlicher, geschweige denn ein frommer Laie ist willens und in der Lage, das Kernproblem in der Denkstruktur des eigenen Glaubens zu sehen. Muslime fühlen sich heutzutage schnell attackiert. Sie haben das Gefühl, in einer permanenten Verteidigungshaltung ausharren zu müssen. Das schweißt sie zusammen und erschwert die kritische Selbstbetrachtung. Diese Geisteshaltung entfremdet die Muslime zunehmend von ihrer Umgebung. Sie macht aus ihnen eine Art verschworener Gemeinschaft, die in den Augen anderer zunehmend als gefährlich eingestuft wird.Der Islam in seiner gegenwärtigen Verfassung polarisiert nicht nur die Meinungen, er sorgt inzwischen auch für ein Klima, in dem der Rechtsstaat bedroht ist. Dieses neue Selbstbewußtsein der Muslime führt keineswegs zu der erwünschten gesellschaftlichen Integration
    Zitatende
    Lesen Sie den Essay „selig sind die Belogenen“ von Prof. em. Dr. Bassam Tibi und danach den Koran, damit sie das Regelwerk dieser Menschen kennen, nachdem sie leben.

  • @ Max Mustermann Teil 1 „...ich nenne es mal, Schmalspurdenke,...“
    Ihr angeblicher Name ist Programm, Ihr Text eine Aneinanderreihung von Vorurteilen, Verurteilungen und Unwissenheit über das Wesen des Islam. Sie gehören für mich zu denen, die nichts sehen, nichts hören und alles glauben, weil Sie nichts hinterfragen. Der Islam ist keine Konfession im Sinne einer Religion, er ist eine Gesellschaftsordnung in der dem Mitglied vorgeschrieben wird was es zu glauben, zu essen, wie es sich zu kleiden hat, wen es zum Freund haben darf etc.. Daraus ergibt sich die Kritiklosigkeit, die zu solchen Mordattacken führt, denen dann regelmäßig Betroffenheitsrituale von westl. Politikern folgen und Muslime stets behaupten daß das nichts mit dem Islam zu tun hat. Das war schon beim Mord an van Gogh und weiteren Morden so und hat sich bisher nicht geändert. Muslime weigern sich zu erkennen, daß diese Morde aus ihrer religiös-politischen Gesellschaftsordnung heraus verübt werden und sehr wohl mit den Vorgaben und Handlungen ihres Stifters in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Eine „Religion“, die es seinen Gläubigen >erlaubt< andere, die nicht dieser Meinung sind, zu töten, paßt nicht in eine plurale und aufgeklärte Gesellschaft. Da die Anhänger dieser auf Gewalt basierenden Gesellschaftsordnung weder willens noch bereit sind sich der Herausforderung einer Reformation derselben zu stellen, werden die Mißverhältnisse zwischen den Gesellschaften eines Tages eskalieren. Leute mit Ihrer Schmalspurdenke befördern dies nach Kräften ohne zu erkennen, daß sie dabei selbst zum Opfer werden.

  • Puh, Gott sei Dank spricht niemand mehr über die Edathy-Seuche. Wann fängt noch mal der Prozess an und wann tagt der parlamentarische peinliche Untersuchungsausschuss wieder?! Wer log denn nun, die komplette Parteispitze oder der “Schlimmfinger“ Edathy?!

  • @ Mustermann

    Sie sind mir der richtige Klugscheißer! Wenn diese Muslime, die nicht zu der radikalen Sorte gehören, Farbe bekennen und voran gegen die Radikalen gehen würden, wäre evtl. glaubhaft, was Sie da ablassen. Aber die lieben, netten, ehrenwerten Ausländer gehen genau so auf Tauchstation, wie unsere Politiker.
    Sie sollten als erster unser Land in Richtung Türkei verlassen!

  • Jeden Tag 72 Jungfrauen bis in alle Ewigkeit, das ist mehr als Strafe, das ist Folter!
    Nach nur drei Tagen ist der kleine Mohammed wund und Ali hätte gar keinen Spaß mehr, egal die Privilegien müssen weiter erfüllt werden und dann auch noch jeden verdammten Tag das dumme Gequatsche von 72 Jungfrauen auszuhalten. Sie sind schon zu bedauern die armen muslimischen Märtyrer!

  • 72x Conchita Wurst, ich nehme die Tauben oder....
    werde ich Muselmann.

  • Wir sind in einem freien Land und können eigentlich gegen alles demonstrieren. Auch gegen das Internet. Wenn aber die verantwortlichen aus der Politik und noch von den TV bekannten Menschen uns die Demonstration gegen Pegida in Abrede stellen und dieses und anderes gerne verbieten wollen, dann ist die Demokratie in Deutschland keine mehr. Erst recht nicht, wenn sich eine Bundeskanzlerin öffentlich davor stellt. Sie sollte es doch besser wissen, dass wir eine Demonststionsfreiheit haben. Wenn wir uns das nehmen lassen, dann ist Frau Markel ihre bekannte Diktatur nicht mehr weit. Das wissen nicht nur die Pegida-Anhänger.

  • Sie verstehen das nicht oder falsch:
    Der Islam ist nicht so, wie er ist.

  • Artikel über rechte Parteien oder Gruppen lese ich immer nur bis zum Wort "populistisch". Das reicht mir. Dann weiß ich, dass wieder mal nur gehetzt wird gegen bürgerliche, demokratische und zivilisierte Menschen wie mich.
    HB-Online gehört auch zu diesen Hetzern! Das Bild-Niveau hat leider überall in den deutschen Medien Einzug gehalten.
    Vielleicht wird dieser Lügen-Presse durch die kommenden Wahlergebnisse (insb. in Frankreich) ihre Weltfremdheit mal vor Augen geführt!

  • In Frankreich stellt sich die Situation etwas anders als in Deutschland dar. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist eine starke Zunahme des Anteils an Muslimen in Frankreich zu verzeichnen, die auf Zuwanderung aus den ehemaligen Kolonien zurückgeht.
    Die Rolle Frankreichs in der Zeit des Kolonialismus dürfte bis in die heutige Zeit hinein, gerade bei den Migranten und deren Nachkommen keine unbedeutende Rolle bei der Integration in die französischen Gesellschaft spielen.
    Am Beispiel Algeriens, teilweise gravierenden Menschenrechtsverletzungen des französischen Militärs z. B. um die Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich in den Jahren 1954 bis 1962. Systematische Folter von Verdächtigen und Exekutionen mit nachfolgendem Schweigen über den Verbleib der Hingerichteten, das so genannte „Verschwinden lassen“, waren bei der Kampagne ein routinemäßiges Mittel der Aufstandsbekämpfung.
    Die Folgen des Kolonialkriegs sind noch immer nicht überwunden. Eine vollständige Aufarbeitung der Kriegsgräuel hat nie stattgefunden – nicht zuletzt, weil sich Frankreich bis heute weigert, seine damals begangenen Verbrechen einzugestehen.

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